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Gesetzeslage zur Religionsfreiheit und deren faktische Anwendung

In der Präambel der Verfassung Venezuelas[1] wird Gottes Schutz angerufen – mit dem Ziel, eine demokratische Gesellschaft aufzubauen, in der das Recht geachtet wird und die frei von jeglicher Diskriminierung ist. Artikel 59 der Verfassung besagt: „Der Staat garantiert die Kultus- und Religionsfreiheit. Jede Person hat das Recht, sich zu ihrer Religion und ihrem Glauben zu bekennen und den eigenen Überzeugungen im privaten oder öffentlichen Raum durch Lehren und andere Praktiken Ausdruck zu verleihen, sofern sie nicht zur Moral, zu den guten Sitten und der öffentlichen Ordnung im Widerspruch stehen.“ Des Weiteren gewährleistet Artikel 59 die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften und sieht vor, dass Eltern ihre Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen erziehen dürfen.

Die Gewissens- und Meinungsfreiheit ist in Artikel 61 verankert; dort ist allerdings auch festgeschrieben, dass niemand sich auf Gewissensvorbehalte berufen kann, um die geltenden Gesetze zu umgehen.

Gemäss Artikel 89 ist jegliche Form von Diskriminierung am Arbeitsplatz – u. a. Diskriminierung aufgrund des Glaubens – verboten.

Laut Artikel 119 erkennt der Staat die Rechte der indigenen Völker an, darunter ihr Recht auf Religionsfreiheit. Darüber hinaus verleiht Artikel 121 den indigenen Völkern das Recht, ihre eigenen Bräuche und Werte zu bewahren und weiterzuentwickeln, welches sich auch auf ihre Spiritualität und ihre heiligen Stätten erstreckt. Die Rechte indigener Völker sind auch in anderen Gesetzen des Landes verankert.[2]

So werden z. B. in Artikel 97 des Ley Orgánica de Pueblos y Comunidades Indígenas (Organgesetz über die indigenen Völker und Gemeinschaften) die Spiritualität und der Glaube indigener Gemeinschaften als grundlegende Bestandteile ihrer Weltanschauung anerkannt. Gemäss Artikel 98 desselben Gesetzes ist es niemandem gestattet, indigenen Völkern religiöse Überzeugungen aufzuzwingen oder ihnen ihre eigenen Praktiken und Glaubensvorstellungen abzusprechen. Gemäss Artikel 100 liegt die Verantwortung für die religiöse Erziehung indigener Kinder und Jugendlicher bei deren Eltern, Verwandten und Angehörigen ihres Volkes. Artikel 107 sichert den indigenen Völkern Schutz vor politischem und religiösem Fanatismus zu.

Weitere Gesetze[3]anerkennen das Recht von Kindern und Heranwachsenden auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten haben das Recht und die Pflicht, sie in der Ausübung dieses Rechts anzuleiten. Minderjährige haben ein Recht auf ihr eigenes kulturelles Leben, auf Bekenntnis und Ausübung ihrer eigenen Religion oder Glaubensvorstellungen sowie auf die Nutzung ihrer eigenen Sprache; dies gilt insbesondere für diejenigen, die einer ethnischen, religiösen oder indigenen Minderheit angehören. Was das Bildungswesen angeht,[4] erklärt sich der Staat für säkular und verpflichtet sich, seine Unabhängigkeit gegenüber allen Religionen gleichermassen zu wahren. Eltern wird das Recht zugestanden, bezüglich der religiösen Erziehung ihrer Kinder eine Wahl zu treffen.

Infolge der Steuerreform des Jahres 2014[5] ist die Steuerfreiheit für Einrichtungen mit religiösen, künstlerischen, wissenschaftlichen und anderen Zielsetzungen abgeschafft worden. Derartige Steuerbefreiungen sind nunmehr auf karitative und soziale Einrichtungen beschränkt. Das venezolanische Strafgesetzbuch[6] widmet Straftaten, die sich gegen die Religionsfreiheit richten, ein eigenes Kapitel. So stellt z. B. Artikel 168 die Verhinderung oder Beeinträchtigung von Gottesdiensten oder religiösen Zeremonien unter Strafe. Auch die vorsätzliche Beschädigung von Gegenständen, die im Gottesdienst verwendet werden, ist strafbar. In Venezuela besitzen Kirchen Rechtspersönlichkeit.[7] Gemäss einer 1964 geschlossenen Vereinbarung zwischen der Republik Venezuela und dem Heiligen Stuhl ist die Katholische Kirche als internationale und öffentlich-rechtliche Körperschaft anerkannt.[8]Im Jahr 1994 wurde ein weiteres Abkommen zwischen dem Staat und dem Heiligen Stuhl unterzeichnet, welches die Militärseelsorge regelt.[9]

Vorkommnisse

In einer Stellungnahme, welche die Conferencia Episcopal Venezolana (CEV; venezolanische Bischofskonferenz) im Juli 2016 veröffentlichte, hiess es, das Land stehe u. a. aufgrund von Nahrungsmittelknappheit und mangelnder Medikamenten- und Gesundheitsversorgung am Rande einer Krise. Darüber hinaus sei die Rechtsstaatlichkeit geschwächt und die Demokratie zusammengebrochen. Die Bischöfe appellierten an die Regierung, die Einfuhr von Medikamenten zu ermöglichen, und boten an, dass kirchliche Einrichtungen als Sammel- und Verteilungsstellen genutzt werden könnten.[10]

Im Dezember 2016 übten die Vorsitzenden der CEV Kritik an der Wirtschaftspolitik der Regierung. Sie wiesen darauf hin, dass insbesondere die Ärmsten und Ausgeschlossenen darunter zu leiden hätten, und riefen die Bevölkerung zu Solidarität und friedlichen Protesten auf.[11] Infolge der Niederschlagung friedlicher Demonstrationen durch staatliche Sicherheitskräfte gab die katholische Andrés-Bello-Universität im April 2017 bekannt, dass sie derartige Menschenrechtsverletzungen nicht länger schweigend hinnehmen werde, und forderte die Regierung nachdrücklich auf, dem repressiven Vorgehen ein Ende zu setzen.[12]

Im Mai 2017 sprach sich die CEV gegen Staatspräsident Nicolás Maduros Vorhaben aus, eine verfassungsgebende Versammlung einzuberufen. Eine neue Verfassung, so die Bischöfe, sei unnötig und könnte die Demokratie gefährden; stattdessen müssten die Probleme des Landes gewaltfrei gelöst werden. Einigen hochrangigen Vertretern von Religionsgemeinschaften wurde ein Sitz in der verfassungsgebenden Versammlung angeboten, den manche annahmen, andere wiederum ablehnten. Die Confederación de Asociaciones Israelitas de Venezuela (CAIV; Dachverband der jüdischen Gemeinden Venezuelas) bekräftigte in diesem Zusammenhang ihre apolitische Haltung und erinnerte daran, dass jegliche Massnahmen in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den ethischen und moralischen Grundsätzen zu treffen seien.[13]

Im August 2016 reagierte der Staatssekretär Seiner Heiligkeit, Pietro Parolin, auf ein Ersuchen der Union südamerikanischer Nationen (UNASUR; Mitgliedsstaaten sind u. a. Argentinien, Peru, Guyana, Suriname, Chile, Venezuela, Ecuador und Bolivien), mit welchem Papst Franziskus gebeten wurde, zwischen der Regierung und der Opposition zu vermitteln. Jesús Torrealba, Generalsekretär des Oppositionsbündnisses Mesa de la Unidad Democrática (MUD; Runder Tisch der Demokratischen Einheit), erklärte sich damit einverstanden, den Papst als Mittler hinzuzuziehen. Der Sonderbeauftragte des Vatikans für Venezuela, Msgr. Claudio Maria Celli, traf Präsident Maduro im November 2016 und betonte, dass die Krise einzig auf dem Wege des Dialogs überwunden werden könne.[14] Im Juni des folgenden Jahres erbat Maduros Regierung dann über die Apostolische Nuntiatur offiziell die Mediation durch Papst Franziskus.[15]

Im Berichtszeitraum gab es mehrere gewalttätige Übergriffe, wobei hinsichtlich der Motive keine eindeutige Klarheit herrscht. Im Juni 2016 wurde ein Gemeindepfarrer während eines Überfalls auf seine Kirche verletzt, bei dem einige heilige Gegenstände geschändet und andere gestohlen wurden.[16] Im Januar 2018 wurde die Kirche der Heiligen Familie in Los Rastrojos ausgeraubt und geschändet. Die Täter brachen den Tabernakel auf, in dem das Allerheiligste verwahrt wird, und entwendeten einige wertvolle Gegenstände, die im Rahmen der täglichen Gottesdienste genutzt werden. Medienberichten zufolge könnte es sich bei den Tätern um sogenannte Santeros oder Spiritisten gehandelt haben, die derartige Gegenstände bei ihren Zeremonien verwenden.[17] Kurz vor Beginn der Karwoche 2018 wurde in der Stadt Cumaná eine 500 Kilogramm schwere Glocke aus einer Kirche gestohlen.[18]

Im Juli 2016 wurden in Mérida fünf Studenten des katholischen Priesterseminars von Mitgliedern regierungsfreundlicher Gruppen zusammengeschlagen, ihrer Habseligkeiten beraubt und entkleidet. Die Seminaristen befanden sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe eines Ortes, an dem kurz darauf eine Kundgebung stattfinden sollte, zu der auch die Frau eines politischen Gefangenen erwartet wurde. Der Erzbischof von Mérida, Baltazar Porras, verurteilte den Überfall sowie das Verhalten der regierungsfreundlichen Gruppen scharf.[19] An einem Tag im August 2017 wurde das Studentenwohnheim „Cristo Rey“, das von der Ordensgemeinschaft Hijas de Cristo Rey (Töchter des König Christus) betrieben wird, in den frühen Morgenstunden von staatlichen Sicherheitskräften gestürmt.[20]

Im November 2017 drang eine Gruppe von Personen in die Basilika Unserer Lieben Frau vom Trost in Táriba ein und verhinderte, dass die Messe stattfinden konnte, indem sie den Hochaltar zweckentfremdete, um dort Stimmen auszuzählen.[21]

Im September 2017 warf Präsident Maduro einigen katholischen Bischöfen eine Mitschuld an der Gewalt im Land vor. Im Rahmen seiner regelmässigen Sonntagsansprache sagte der Präsident, gewalttätige Menschen agierten „mit dem Segen einiger Banditen-Bischöfe, die nicht das Volk beschützen, die nicht wie Christus in den Strassen der Menschen wandeln, die nicht leiden, die dem Volke nicht solidarisch verbunden sind; sondern die Teil eines permanenten Komplotts sind und ihre Soutane nutzen, um sich zu verschwören und dem Land zu schaden.“[22]

Im Januar 2018 beschuldigte der Präsident einige Führungspersönlichkeiten der venezolanischen Katholischen Kirche, die Heiligsprechung von Dr. José Gregorio Hernández, der im Volk als „Heiliger der Armen“ verehrt wird, zu boykottieren.[23]

Im selben Monat demonstrierte eine Gruppe von Vertretern der Zivilgesellschaft friedlich in Barquisimeto, um Anschuldigungen zurückzuweisen, die das Regime gegen einige Vertreter der Katholischen Kirche erhoben hatte.[24] Präsident Maduro hatte zwei Bischöfe der Begehung von „Hassverbrechen“ bezichtigt und das Oberste Gericht angerufen, ein Ermittlungsverfahren gegen die Prälaten einzuleiten.[25]

Im Februar 2017 trafen Vertreter des jüdischen Dachverbands CAIV mit Präsident Maduro zusammen und unterrichteten ihn über das Wiederaufleben antisemitischer Ressentiments im Land. Darüber hinaus wiesen sie auf israelfeindliche Äusserungen in der regierungsnahen Presse hin und setzten sich für eine Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Venezuela und dem Staat Israel ein.[26]

Im September 2017 trafen venezolanische Bischöfe in Kolumbien mit Papst Franziskus zusammen, der dem Nachbarland einen Besuch abstattete. Sie informierten ihn über die sich verschärfende Krise in Venezuela und die damit einhergehenden Drohungen gegen Priester und Ordensleute.[27]

Im Oktober 2017 erschien ein Medienbeitrag, der sich mit der Situation der Religionsfreiheit in Venezuela beschäftigte. Dort hiess es, es gebe zwar keine Einschränkungen bezüglich des Besuches von Gottesdiensten oder Kultstätten oder der Teilnahme an Prozessionen, doch „die Kirche prangert systematisch die verschiedenen Formen der Verletzung der Religionsfreiheit an, die – manchmal brutal, manchmal im Verborgenen – auf der ganzen Welt geschehen.“ Die Autorin führte weiter aus: „Auf Pfarrgemeinden und Diözesen wird steuerlicher Druck ausgeübt, gegen Kirchenvertreter werden gerichtliche Verfahren eingeleitet, Bilder der katholischen Gottesverehrung werden zerstört, geschändet oder verschandelt, Bedrohungen nehmen alle erdenklichen Formen an.“[28]

Christen verschiedener Konfessionen setzten unterdessen ihren Dialog fort. Im Oktober 2017 gab es diverse Veranstaltungen anlässlich des 500. Jahrestags der protestantischen Reformation.[29] Im November 2017 wurde bekannt, dass Gefängnisse offenbar die Anordnung „von ganz oben“ erhalten hatten, Geistliche am Besuch von Häftlingen zu hindern.[30]

Im November 2017 erschien ein Artikel, der die neuerliche Auswanderung venezolanischer Juden thematisierte. Demnach hat bereits gut die Hälfte der jüdischen Gemeinschaft das Land infolge der Finanzkrise verlassen. Der Exodus sei durch den Antisemitismus – der in den höchsten politischen Kreisen ebenso präsent ist wie in staatlichen Einrichtungen, z. B. unter Beamten der Steuerverwaltung – noch verstärkt worden.[31] David Bittan, Rechtsanwalt und ehemaliger Vorsitzender der CAIV, sagte: „Es gibt keine Volkszählung. Daher wäre es unverantwortlich, eine Zahl zu nennen, aber in meiner Wahrnehmung sind innerhalb der letzten zehn oder zwölf Jahre über 50% fortgegangen.“ Ein weiterer ehemaliger Vorsitzender der CAIV, Abraham Levy, ergänzte: „Die Entscheidung auszuwandern ist immer eine persönliche. Migration kann es im gleichen Massstab unter Nicht-Juden geben, die von Unsicherheit, Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder, politischer Instabilität und Inflation betroffen sind. Aber es gab keinen Grund, die Beziehungen zu Israel abzubrechen, und das ist ein Element, das schwer ins Gewicht fällt.“ In dem Artikel wurde auch auf bestimmte Massnahmen Bezug genommen, die Präsident Maduro zu seiner Zeit als Aussenminister verantwortete: So hatte er im Januar 2009 den israelischen Botschafter ausgewiesen und zur Persona non grata erklärt.

Im März 2018 begab sich Pater José Palmar als dritter venezolanischer Priester ins Exil. Vor ihm hatten sich bereits die Geistlichen Pedro Freites (im April 2017) und Alexander Hernández (im Januar 2018) gezwungen gesehen, das Land zu verlassen.[32]

Verschiedene religiöse Organisationen monierten, dass die Regierungsbürokraten die Genehmigung ihrer Satzungen grundlos hinausgezögert hätten. Darüber hinaus hätten bestimmte Religionsgemeinschaften offensichtlich eine Vorzugsbehandlung erfahren, da sie die Regierungspolitik unterstützten.[33]

Im März 2018 wies der US-Sonderbotschafter für die internationale Religionsfreiheit, Sam Brownback, auf die schwierige Lage der katholischen Bischöfe in Venezuela hin, die bei Präsident Maduro in Ungnade gefallen waren, nachdem sie sich zu der gegenwärtigen Krise im Land geäussert hatten.[34]

Perspektiven für die Religionsfreiheit

Obwohl Venezuela über die grössten Erdölreserven weltweit verfügt, versinkt das Land immer tiefer in einer politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krise: Nahrungsmittel fehlen ebenso wie Medikamente, und die Kriminalität hat ein Rekordniveau erreicht. Die Katholische Kirche hat in diesem Zusammenhang beständig ihre Stimme erhoben und ein Ende der staatlichen Unterdrückungsmassnahmen und der Gewalt gefordert. Dies hat zu einer anhaltenden Konfrontation mit den Machthabern geführt. Das Regime reagierte auf die kirchenseitige Kritik, indem es einige Bischöfe beschuldigte, in Gewaltverschwörungen verstrickt zu sein, und in manchen Fällen sogar Untersuchungsverfahren einleitete. Darüber hinaus wurden Priester bedroht, angegriffen und von der Erfüllung ihrer seelsorgerischen Pflichten – z. B. Besuche von Häftlingen – abgehalten. Einige Priester sahen sich gezwungen, ins Exil zu gehen. Religionsgemeinschaften, denen das Regime nicht wohlgesonnen ist, hatten im Rahmen ihrer Registrierungsangelegenheiten mit Verzögerungen und bürokratischen Hürden zu kämpfen.

Des Weiteren wurde der Regierung auch Antisemitismus vorgeworfen. Ferner lässt die Häufung von gewalttätigen Übergriffen und Schändungen von Gotteshäusern den Schluss zu, dass die Toleranz und Achtung gegenüber den Glaubensvorstellungen anderer insgesamt gesunken ist. Medienberichte deuten darauf hin, dass eine grosse Zahl Juden das Land verlassen hat – in der Hoffnung auf ein besseres Leben, aber auch wegen der wachsenden Intoleranz gegenüber ihrer Gemeinschaft in Venezuela.

Im Vergleich zum vorigen Berichtszeitraum hat sich die Situation der Religionsfreiheit in Venezuela augenscheinlich verschlechtert, und die Aussichten für die nächsten Jahre sind ebenfalls negativ.

«Obwohl Venezuela über die grössten Erdölreserven weltweit verfügt, versinkt das Land immer tiefer in einer politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krise: Nahrungsmittel fehlen ebenso wie Medikamente, und die Kriminalität hat ein Rekordniveau erreicht. Die Katholische Kirche hat in diesem Zusammenhang beständig ihre Stimme erhoben und ein Ende der staatlichen Unterdrückungsmassnahmen und der Gewalt gefordert.»

Endnoten / Quellen

[1] Venezuela (Bolivarian Republic of)’s Constitution of 1999 with Amendments through 2009, constituetproject.org, https://www.constituteproject.org/constitution/Venezuela_2009.pdf?lang=en, (abgerufen am 11. Juli 2018).

[2] Ley Orgánica de Pueblos y Comunidades Indígenas de 2005, http://www.acnur.org/fileadmin/Documentos/Pueblos_indigenas/ley_organica_indigena_ven.pdf?file=fileadmin/Documentos/Pueblos_indigenas/ley_organica_indigena_ven, (abgerufen am 31. Mai 2018).

[3] Ley Orgánica para la protección de niños, niñas y adolescentes de 2007,  http://aliadasencadena.org/wp-content/uploads/2017/01/LOPNNA.pdf, (abgerufen am 31. Mai 2018).

[4] Ley Orgánica de Educación de 2009, Art. 7., Zugriff auf die Webseite gesperrt, http://www.venezuelaigualitaria.org/Documentos/Ley_Educacion.pdf, (abgerufen am 31. Mai 2018, Zugriff wenige Tage später nicht mehr möglich).

[5] Decreto con Rango, Valor y Fuerza de Ley N°1.435, 17. November 2014, art 1, Gaceta Oficial No. 6.152, 18. November 2014. https://dhqrdotme.files.wordpress.com/2013/02/decreto-con-rango-valor-y-fuerza-de-ley-del-cc3b3digo-orgc3a1nico-tributario.pdf, (abgerufen am 4. Juni 2018).

[6] Código Penal de Venezuela de 2000, Organization of American States, https://www.oas.org/juridico/spanish/mesicic3_ven_anexo6.pdf, (abgerufen am 4. Juni 2018).

[7] Código Civil de Venezuela de 1982, art. 19N°2, Organization of American States, https://www.oas.org/dil/esp/Codigo_Civil_Venezuela.pdf, (abgerufen am 4. Juni 2018).

[8] Convenio celebrado entre la República de Venezuela y la Santa Sede Apostólica de 1964, Gaceta Oficial Nº 27.551, 24. September 1964, http://gacetaoficial.tuabogado.com/gaceta-oficial/decada-1960/1964/gaceta-oficial-27551-del-24-septiembre-1964, (abgerufen am 9. Juli 2018).

[9] Acuerdo entre La Santa Sede y la República de Venezuela para la creación de un Ordinariato Militar, Secretariat of State, Vatican, http://www.vatican.va/roman_curia/secretariat_state/archivio/documents/rc_seg-st_19941031_s-sede-venezuela_sp.html, (abgerufen am 31. Mai 2018).

[10] “Exhortación de la Conferencia Episcopal Venezolana Centésima Sexta Asamblea Plenaria Ordinaria ‘El Señor ama a quien busca la justicia’ (Prov. 15, 9)”, Conferencia Episcopal Venezolana, 12. Juli 2016, http://www.cev.org.ve/index.php/noticias/189-exhortacion-de-la-conferencia-episcopal-venezolanacentesima-sexta-asamblea-plenaria-ordinaria-el-senor-ama-al-que-busca-la-justicia-prov-15-9, (abgerufen am 18. April 2018).

[11] “Mensaje de la Presidencia de la Conferencia Episcopal Venezolana ante la crisis que golpea a Venezuela”, Conferencia Episcopal Venezolana, 17. Dezember 2016, http://www.cev.org.ve/index.php/noticias/206-mensaje-de-la-presidencia-de-la-conferencia-episcopal-venezolana-ante-la-situacion-del-pais-en-las-ultimas-horas, (abgerufen am 18. April 2018).

[12] “La UCAB exige el cese a la represión y criminalización de las manifestaciones pacíficas (Comunicado)”, Confirmado, 12. April 2017, http://confirmado.com.ve/la-ucab-exige-el-cese-de-la-represion-y-criminalizacion-de-las-manifestaciones-pacificas-comunicado/, (abgerufen am 18. April 2018).

[13] “Conferencia Episcopal Venezolana: No reformar la Constitución sino cumplirla”, Prodavinci, 5. Mai 2017, http://historico.prodavinci.com/2017/05/05/actualidad/conferencia-episcopal-venezolana-no-reformar-la-constitucion-sino-cumplirla-monitorprodavinci/, (abgerufen am 28. April 2018); “Consejo Evangélico de Venezuela desmintió apoyo a la Constituyente (+Comunicado)”, Caraota Digital, 11. Mai 2017, http://www.caraotadigital.net/nacionales/consejo-evangelico-de-venezuela-desmintio-apoyo-la-constituyente-comunicado/, (abgerufen am 18. April 2018); “Comunicado CAIV 11-05-2017- sobre la situación en Venezuela”, caiv.org, 11. Mai 2017, https://www.caiv.org/2017/05/11/comunicado-caiv-11-05-2017-sobre-la-situacion-de-venezuela/, (abgerufen am 10. Juli 2018).

[14] “Claudio María Celli advierte: ‘Si fracasa el dialogo, puede haber un baño de sangre en Venezuela”, Religión Digital, 6. November 2016, http://www.periodistadigital.com/religion/america/2016/11/06/monsenor-claudio-maria-celli-advierte-venezuela-podria-enfrentarse-camino-sangre-si-fracasa-el-dialogo-religion-iglesia-dios-jesus-papa-francisco-fe-esperanza.shtml, (abgerufen am 8. Juli 2018).

[15] “Mientras Maduro solicita mediación del papa Francisco, el Vaticano pide elecciones en Venezuela”, CNN Latinoamerica, 14. Juni 2017, https://cnnespanol.cnn.com/2017/06/14/mientras-maduro-solicita-mediacion-del-papa-francisco-el-vaticano-pide-elecciones-en-venezuela/, (abgerufen am 11. April 2018).

[16] “Herido sacerdote en asalto de antisociales a una iglesia”, La Voz, 26. Juni 2016, https://diariolavoz.net/2016/06/26/herido-sacerdote-asalto-antisociales-una-iglesia/, (abgerufen am 9. Juli 2018).

[17] H. Boscán, “FOTOS: Hasta las hostias hurtaron de la iglesia de Los Rastrojos”, El IMPULSO.COM, 17. Januar 2018, http://www.elimpulso.com/featured/fotos-las-hostias-hurtaron-la-iglesia-los-rastrojos, (abgerufen am 11. April 2018).

[18] “Roban campana de 500 kg en iglesia de Venezuela”, Plano Informativo, 1. April 2018, http://planoinformativo.com/582527/roban-campana-de-500-kg-en-iglesia-de-venezuela-internacionales, (abgerufen am 1. April 2018).

[19] R. A. Pérez, “Venezuela: Desnudan y humillan a seminaristas”, Aleteia, 2. Juli 2016, https://es.aleteia.org/2016/07/02/venezuela-desnudan-y-humillan-a-seminaristas/, (abgerufen am 13. April 2018).

[20] “Carta del Arzobispo de Valencia al SEBIN ante irrupción en casas de las hijas de Cristo Rey”, Conferencia Episcopal Venezolana, 8. August 2016, http://www.cev.org.ve/index.php/noticias/252-carta-del-arzobispo-de-valencia-al-sebin-ante-irrupcion-en-casa-de-las-hijas-de-cristo-rey, (abgerufen am 18. April 2018).

[21] M. Arenas, “Venezuela y una insólita profanación: Convierten un altar en mesa electoral”, Aleteia, 21. November 2017, https://es.aleteia.org/2017/11/21/venezuela-y-una-insolita-profanacion-convierten-un-altar-en-mesa-electoral/, (abgerufen am 13. April 2018).

[22] E. Delgado, “Táchira: Moronta rechaza acusaciones contra obispos venezolanos”, El Nacional, 22. September 2017, http://www.el-nacional.com/noticias/sociedad/tachira-moronta-rechaza-acusaciones-contra-obispos-venezolanos_204710 , (abgerufen am 11. April 2018); “Los violentos actuaron en el país con la bendición de los obispos”, Ultima Hora, 17. September 2017, http://ultimahoradigital.com/2017/09/los-violentos-actuaron-en-el-pais-con-la-bendicion-de-los-obispos/, (abgerufen am 11. Juli 2018).

[23] B. Vidal, “Maduro: “Cúpula’ de la Iglesia está en contra de santificar a José Gregorio Hernández”, EL IMPULSO.COM, 9. Januar 2018, http://www.elimpulso.com/home/maduro-cupula-la-iglesia-esta-santificar-jose-gregorio-hernandez, (abgerufen am 11. April 2018).

[24] “Sociedad Civil protesta en Barquisimeto en apoyo a la iglesia católica”, El IMPULSO.COM, 18. Januar 2018, http://www.elimpulso.com/noticias/regionales/sociedad-civil-protesta-barquisimeto-apoyo-la-iglesia-catolica, (abgerufen am 11. April 2018).

[25] “Exigen a Maduro respeto a la libertad religiosa en Venezuela”, Aciprensa, 25. Januar 2018, https://www.aciprensa.com/noticias/exigen-a-maduro-respeto-a-la-libertad-religiosa-en-venezuela-90494, (abgerufen am 11. April 2018).

[26] “Comunicado CAIV -21-02-2017- La comunidad judía de Venezuela se reunió con Nicolás Maduro”, caiv.org (sitio web), 21. Februar 2017, https://www.caiv.org/2017/02/21/comunicado-caiv-21-02-2017-la-comunidad-judia-de-venezuela-se-reunio-con-nicolas-maduro/, (abgerufen am 10. Juli 2018).

[27] “Los obispos venezolanos alertaron al papa en Colombia de la ‘agudización de la crisis’ en su país”, Infobae, 8. September 2017, https://www.infobae.com/america/venezuela/2017/09/08/los-obispos-venezolanos-alertaron-al-papa-en-colombia-de-la-agudizacion-de-la-crisis-en-su-pais/, (abgerufen am 6. April 2018).

[28] M. Arenas, “¿Hay libertad religiosa en Venezuela?”, Aleteia, 28. Oktober 2017, https://es.aleteia.org/2017/10/28/hay-libertad-religiosa-en-venezuela/, (abgerufen am 12. April 2018).

[29] “Ecumenismo: noticias de Venezuela”, Focolares, 13. Oktober 2017, http://www.focolare.org/es/news/2017/10/13/ecumenismo-noticias-de-venezuela/, (abgerufen am 10. Juli 2018).

[30] C. Zapata, “Venezuela: A sacerdotes y obispos les impiden visitar a los presos”, Aleteia, 3. November 2017, https://es.aleteia.org/2017/11/03/venezuela-a-sacerdotes-y-obispos-les-impiden-visitar-a-los-presos/, (abgerufen am 11. April 2018); C. Zapata, “Visito presos políticos como abogado, porque si digo que soy sacerdote no me dejan entrar”, Reporte Católico Laico, http://reportecatolicolaico.com/2017/11/visito-presos-politicos-como-abogado-porque-si-digo-que-soy-sacerdote-no-me-dejan-entrar/, (abgerufen am 10. Juli 2018).

[31] E. Avendaño, “Adiós Venezuela, dice la comunidad judía”, Climax, 9. November 2017, http://elestimulo.com/climax/adios-venezuela-dice-la-comunidad-judia/, (abgerufen am 10. Juli 2018).

[32] R. A. Pérez, “El Padre Palmar, tercer sacerdote que sale al exilio desde Venezuela”, Aleteia, 14. März 2018, https://es.aleteia.org/2018/03/14/el-padre-palmar-tercer-sacerdote-que-sale-al-exilio-desde-venezuela/, (abgerufen am 11. April 2018).

[33] “Cinco países donde practicar la libertad religiosa podría ser peligroso”, Diario Las Américas, 17. August 2017, https://www.diariolasamericas.com/eeuu/cinco-paises-donde-practicar-la-libertad-religiosa-podria-ser-peligroso-n4129477, (abgerufen am 11. April 2018).

[34] J. Septién, “Hoy es más peligroso que nunca tener fe en muchos países del mundo”, Aleteia, 29. März 2018, https://es.aleteia.org/2018/03/29/hoy-es-mas-peligroso-que-nunca-tener-fe-en-muchos-paises-del-mundo/, (abgerufen am 11. April 2018).

Über uns

KIRCHE IN NOT (ACN) ist ein internationales katholisches Hilfswerk, das direkt dem Heiligen Stuhl untersteht. Es wurde 1947 gegründet. Es unterstützt pro Jahr über 6000 pastorale Projekte in über 140 Ländern pro Jahr. Durch die drei Säulen – Information, Gebet, Handeln – hilft KIRCHE IN NOT Christen, wo sie verfolgt, unterdrückt werden oder in Not sind.