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Gesetzeslage zur Religionsfreiheit und deren faktische Anwendung

Grossbritannien ist Unterzeichnerstaat internationaler Konventionen, die das Land zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichten, zu denen auch das Recht auf Religionsfreiheit gehört. So wurde etwa die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, die in Artikel 9 das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit festschreibt, durch das Human Rights Act (1988) in britisches Recht umgesetzt, das jedoch erst im Jahr 2000 vollständig in Kraft trat.

Als Staatskirche prägt die Kirche von England seit mehr als 450 Jahren das öffentliche religiöse Leben in Grossbritannien. Sie geniesst bis heute gewisse Privilegien, zum Beispiel, dass 26 anglikanische Bischöfe einen Sitz im Oberhaus des britischen Parlaments haben. Obwohl sich die Mehrheit der britischen Bevölkerung weitgehend mit dem Christentum identifiziert – bei der letzten Erhebung bezeichneten sich 59,3 Prozent als Christen [1] –, gingen die regelmässigen Gottesdienstbesuche gegen Ende des 20. Jahrhunderts massiv zurück.[2] Zuwanderung und die demografische Entwicklung haben zur Verbreitung anderer Glaubensrichtungen, vor allem des Islams, beigetragen.

Obwohl der Religionsunterricht in staatlich finanzierten englischen Schulen gesetzlich vorgeschrieben ist, wird er in mehr als 25 Prozent der weiterführenden Schulen nicht angeboten. Fiona Moss von der National Association for RE (Nationaler Verband für Religionsunterricht) warnte davor, dass eine Generation von Schülern ohne jegliche religiöse Bildung heranwächst.[3] Im Berichtszeitraum äusserten zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens, darunter Aaqil Ahmed, Leiter der Redaktion Religion und Ethik bei der BBC, und Justin Welby, der Anglikanische Erzbischof von Canterbury, ihre Sorge über die schwindende religiöse Bildung.[4]

Laut einer aktuellen Studie des Pew Forum gibt es in dem Land nach wie vor nur geringe gesetzliche Einschränkungen der Religionsfreiheit, während die Feindseligkeiten innerhalb der Gesellschaft zunehmen.[5]  Daten des Innenministeriums belegen einen Anstieg der „rassistisch oder religiös motivierten Straftaten“ seit April 2016, wobei im Juli 2016 ein Höhepunkt erreicht wurde. (Im Zeitraum 2016-17 wurden 5.949 religiös motivierte Straftaten gemeldet.) „Diese Zuwächse passen zu dem in den Medien viel diskutierten Muster zunehmender hassmotivierter Straftaten in der Folge des EU-Referendums.“[6] Darüber hinaus sind Gläubige der Diskriminierung ausgesetzt, wenn ihre Überzeugungen mit den sich ändernden gesellschaftlichen Normen nicht im Einklang stehen.

Vorkommnisse

A.    Judentum

Der Community Security Trust, eine gemeinnützige Organisation, die Einrichtungen, Schulen und Synagogen der jüdischen Gemeinde in Grossbritannien in Sicherheitsfragen berät und Sicherheitstrainings anbietet, verzeichnete 2017 landesweit eine Rekordzahl von 1.382 antisemitischen Vorfällen. Die Zahl der tätlichen Angriffe stieg um 34 Prozent auf 145. Als entscheidende Faktoren für diese Entwicklung werden die zunehmenden Angriffe gegen „ausländisch“ aussehende Personen in der Folge des Brexit-Referendums und die öffentlichen Kontroversen über angeblichen und tatsächlichen Antisemitismus in der Labour-Partei betrachtet. Im Jahr 2016 hatte die Zahl der antisemitischen Vorfälle bei 1.346 gelegen. Von Mai bis Dezember 2016 gab es in jedem Monat mehr als 100 Vorfälle, wobei in den meisten Fällen Personen, die sich als Juden zu erkennen gaben, verbal angegangen wurden. 22 Prozent der gesamten Vorfälle entfielen auf die sozialen Medien. Insgesamt wurden 107 zumeist kleinere gewaltsame Angriffe gezählt.[7]

In London hat ein weisser Mann im September 2017 einem älteren Mann, der auf dem Weg in eine Synagoge war, das Gebetbuch und die Kippa entrissen und auf den Boden geworfen. Im selben Monat beschimpften zwei Männer mit nahöstlichem Aussehen von ihrem Fahrzeug aus einen Rabbi.[8]Bei 22 antisemitischen Vorfällen im Jahr 2017 waren die Opfer jüdische Studierende oder Akademiker, im Vorjahr waren 41 Personen aus dieser Gruppe betroffen gewesen. In einer Umfrage gaben mehr als 25 Prozent der befragten jüdischen Studierenden an, im realen Leben oder in den sozialen Medien schon einmal persönlich Opfer von Beleidigungen geworden zu sein. 65 Prozent waren nicht der Ansicht, dass die Nationale Studentenvereinigung NUS angemessen auf die Antisemitismusvorwürfe reagiert hat, nachdem es auf Seiten von NUS-Mitarbeitern zu antisemitischen Äusserungen gekommen war. Malia Bouattia, die von 2016 bis 2017 Vorsitzende der NUS war, hatte unter anderem durchgesetzt, dass jüdische Studierende keinen eigenen Vertreter mehr in den nationalen Antirassismus-Ausschuss der NUS wählen dürfen.[9]

B.    Islam

Die Angriffe auf Muslime haben sich zwischen 2016 und 2017 mehr als verdoppelt. Allein im Zeitraum von März bis Juli 2017 registrierte die Polizei 110 Straftaten. Im selben Vorjahreszeitraum hatte die Zahl noch bei 47 gelegen. Fiyaz Mughal, Leiter der Organisation Faith Matters, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt stark macht, erklärte, dass der islamistische Terrorismus der grösste Faktor für die Zunahme hassmotivierter Straftaten gegen Muslime ist, obwohl das niemand gerne ausspricht.[10] In der Folge des Terroranschlags auf der London Bridge im Juni 2017 kam es in den drei Tagen nach dem Vorfall zu fünfmal mehr Übergriffen auf britische Muslime. Es wurde von muslimischen Frauen berichtet, die in Bussen verbal attackiert oder bespuckt wurden; eine Frau wurde an einer Bushaltestelle gewürgt.[11] Aus dem gesamten Land wurden hassmotivierte Straftaten wie rassistische Beleidigungen, Vandalismus und Bombendrohungen gegen Moscheen gemeldet. Eine Person wurde getötet und 12 verletzt, als der 48-jährige Darren Osborne in der Nähe der Finsbury Park Moschee im Norden Londons mit einem Lieferwagen in eine Gruppe Muslime fuhr. Im Februar 2018 wurde Osborne wegen Verübung einer terroristischen Straftat zu mindestens 48 Jahren Haft verurteilt.[12]

Im September 2017, fünf Tage, nachdem ein radikalisierter Jugendlicher in einer U-Bahn an der Haltestelle Parsons Green eine Bombe gezündet und dabei 50 Personen verletzt hatte, wurde eine 47-jährige Mutter in Leicester von einem Auto überfahren. Zaynab Hussein hatte gerade ihre zwei jüngsten Kinder zur Schule gebracht, als sie durch den Aufprall gegen eine Hauswand geschleudert wurde. Als sie auf dem Bürgersteig lag, fuhr das Auto zurück und überrollte sie. Zaynab Hussein wurde mit Bein- und Armverletzungen und schweren Frakturen an Becken und Wirbelsäule ins Krankenhaus gebracht. Seither ist sie in ihrer Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt. Der Fahrer des Autos hat dann noch versucht, ein 12-jähriges Mädchen zu überfahren, das sich auf dem Schulweg befand. Es konnte aber ausweichen. Beide Opfer trugen islamische Kopfbedeckungen. Im März 2018 wurde der 21-jährige Paul Moore wegen versuchten Mordes, vorsätzlicher schwerer Körperverletzung und Verkehrsgefährdung zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.[13]

C.   Christentum

Christen stossen dann auf Probleme, wenn ihre religiösen Überzeugungen mit den politischen Normen in Bezug auf geschlechtliche Identität und Sexualität in Konflikt geraten.  Der Abgeordnete Tim Farron von den Liberaldemokraten war als Parteichef zurückgetreten, nachdem seine im Wahlkampf 2017 aus religiösen Motiven geäusserten persönlichen Ansichten zur Homosexualität ein Medienspektakel ausgelöst hatten.[14] Im August 2017 wurde die Klage des Pastors einer Pfingstgemeinde vom Arbeitsgericht abgewiesen. Barry Trayhorn war suspendiert worden, weil er sich unter Bezugnahme auf die Bibelstelle 1 Korinther 6, 9-11 während eines Gottesdienstes im Mai 2014 „homophob geäussert“ hatte.[15] Die vorsitzende Richterin Slade befand, die zitierte Bibelstelle würde sich „geringschätzig gegen Homosexuelle“ richten und sei geeignet, „Schikanierungen oder Mobbing zu rechtfertigen“.[16] Im Oktober 2017 bestätigte der High Court for England and Wales (Oberstes Zivilgericht) die Entscheidung der Sheffield University, den MA-Studenten Felix Ngole vom Studium im Fachbereich Sozialarbeit auszuschliessen, weil er auf seiner Facebook-Seite öffentlich die amerikanische Kommunalbedienstete Kim Davis unterstützt hat. Die vorsitzende Richterin Rowena Collins Rice befand, dass die Universität „drastische“ Massnahmen ergriffen habe, die aber aufgrund des empfundenen Schadensrisikos gerechtfertigt seien, da der Post von Personen gelesen werden könnte, die ihn als voreingenommen, mit dem Berufsethos nicht vereinbar oder diskriminierend empfinden könnte. Entscheidend sei, unabhängig von der tatsächlichen Absicht, wie der Post wahrgenommen wird.[17]

Im Jahr 2016 wurde der 71-jährige Richter Richard Page des Amtes enthoben, nachdem er gegenüber einem gleichgeschlechtlichen Paar geäussert hatte, dass Kinder idealerweise bei einer Mutter und einem Vater aufwachsen sollten. Dem Christen war zuvor schon ein Verweis erteilt worden. Nun musste er an einer „Umerziehungsmassnahme“ teilnehmen.[18]Auch die Richterin Susan Preston aus South Derbyshire erhielt eine Abmahnung der zuständigen Aufsichtsbehörde (Judicial Conduct Investigations Office) und wurde von der Verhandlung von Familiensachen abgezogen, nachdem sie es aus persönlichen religiösen Gründen abgelehnt hatte, eine Verhandlung zum Thema gleichgeschlechtliche Elternschaft zu leiten.[19] Ein christliches Paar wurde daran gehindert, sein Pflegekind zu adoptieren, nachdem es sich dazu geäussert hatte, dass Kinder möglichst eine Mutter und einen Vater haben sollten.[20]
Nachdem bekannt wurde, dass Angehörige der Römisch-katholischen Kirche mehr als alle anderen Gläubigen in Schottland das Ziel von hassmotivierte Straftaten sind, forderte die Parlamentsabgeordnete und Gleichstellungsbeauftragte der Scottish-Labour-Partei, Elaine Smith, einen besseren Schutz für diese Glaubensgemeinschaft.[21] Ein Video von BBC Scotland, in dem der Empfang der Heiligen Kommunion in der Katholischen Kirche parodiert wird, bezeichnete der Bischof von Paisley, John Keenan als „in Wort und Bild beleidigend“.[22]

D.   Von den Glaubensgemeinschaften betriebene Schulen

Konservative jüdische Schulen, insbesondere ultra-orthodoxe private Einrichtungen, gerieten zuletzt wegen ihres Umgangs mit Homosexualität unter den Druck der Schulaufsichtsbehörde OFSTED.[23] In den Jahren 2016 und 2017 hat die OFSTED bei drei Kontrollen der Vishnitz-Mädchenschule erhebliche Mängel festgestellt, insbesondere weil die Grundschulkinder im Alter zwischen drei und acht Jahren nicht über Homosexualität und Geschlechtsumwandlung aufgeklärt wurden.[24] In einem Bericht vom Oktober 2016 heisst es, dass die Schüler in der Schule nicht ermutigt werden, anderen Menschen mit Respekt zu begegnen.[25] Die private Mädchenschule war nicht die einzige jüdische Schule, die in dieser Angelegenheit mit der OFSTED Probleme hatte. Die Beth Jacob Grammar School in Hendon, die noch vor fünf Jahren als hervorragend eingestuft worden war, wurde im Februar 2017 als unzureichend bewertet.[26] Wie die OFSTED feststellte, werden die Schüler nicht ausdrücklich zu Themen wie sexuelle Orientierung aufgeklärt. Sie erkannte jedoch an, dass den Schülern die Bedeutung eines respektvollen und wertschätzenden Umgangs mit anderen Menschen als Teil ihres jüdischen Glaubens vermittelt wird.[27] Die Beis Aharon Jungen-Grundschule in Stamford Hill wurde in zwei Jahren sechsmal von den Inspektoren der OFSTED aufgesucht, und das Bildungsministerium untersagte die Aufnahme von neuen Schülern. In einigen problematischen Bereichen wurde zwar nachgebessert, aber bei der letzten Inspektion im März 2017 wurde nochmals die „Qualität der Ausbildung“ an der freien Schule bemängelt, unter anderem weil die Kinder zwischen drei und 13 Jahren nicht über LGBT-Fragen aufgeklärt werden.[28] Nachdem er eine Beschwerde der Schule gegen das Verbot abgelehnt hatte, wies der vorsitzende Richter Judge Hugh Brayne nochmals darauf hin, dass die Schule den Kindern keinen Respekt gegenüber den betreffenden Menschen vermittelt, wenn sie sie nicht über gleichgeschlechtliche Beziehungen und Geschlechtsumwandlung aufklärt.[29]

Amanda Spielman, die Leiterin der Schulaufsichtsbehörde OFSTED, übte Kritik an den von Glaubensgemeinschaften geführten Schulen. Sie erklärte: „Wir haben festgestellt, dass immer mehr konservative Schulen in der Trägerschaft von Glaubensgemeinschaften die rechtlichen Anforderungen im Hinblick auf die Vermittlung von gemeinsamen Werten und Toleranz nicht erfüllen und mit den Erwartungen der Gesellschaft nicht im Einklang stehen.“[30] Der Abgeordnete David Lammy, der für Tottenham im Parlament sitzt, erklärt: „Wir haben tatenlos zugesehen und konnten nicht verhindern, was viele als eine eskalierende Offensive gegen jüdische Schulen bezeichnen.“ Er kritisierte die „Untertöne sowjetischer Ideologie“ in der Gleichsetzung „britischer Werte“ und „säkularer Werte“, die nach einer Forderung Spielmans jede Schule im Land den Schülern einprägen muss.[31] LGBT-Fragen wurden in den Schulleitlinien zu britischen Werten, die 2014 veröffentlicht wurden, nicht konkret benannt. Der Respekt und die Toleranz gegenüber Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung wurden zwar stillschweigend vorausgesetzt, aber nicht ausdrücklich als Unterrichtsstoff gefordert.[32]  Auch verstösst die Vishnitz-Mädchenschule dadurch, dass sie ihre Schülerinnen nicht über Homosexualität aufklärt, nicht gegen geltende Gleichstellungsvorschriften, was ernsthafte Fragen zur Auslegung des staatlichen Leitfadens auf Seiten der OFSTED aufwirft.[33]

Perspektiven für die Religionsfreiheit

Der Gipfel hassmotivierter Straftaten im religiösen Umfeld stand mit weitergehenden Faktoren im Zusammenhang. Da diese Faktoren nicht länger aktuell sind, besteht Hoffnung auf ein Abschwellen dieser Vorfälle. Doch in jedem Berichtszeitraum gibt es neue Auslöser, und es kommt immer wieder zu neuen Vorfällen mit unterschiedlicher Heftigkeit.

Das Recht, religiöse Überzeugungen frei zu bekunden, wird denjenigen abgesprochen, deren Überzeugungen mit den geltenden progressiven Normen im Hinblick auf die geschlechtliche Identität und Sexualität im Konflikt stehen: Personen und Einrichtungen werden bestraft, weil sie traditionelle religiöse und moralische Überzeugungen äussern, auch wenn dies objektiv und ohne die Absicht einer strafbaren Handlung geschieht. Es steht zu befürchten, dass Glaubensgemeinschaften und Gläubige, die sich zu diesen Themen äussern, noch stärker von staatlicher und gerichtlicher Seite sanktioniert werden, wenn sich die Debatte über geschlechtliche Identität und Sexualität noch weiter von den traditionellen Modellen entfernt.

„Das Recht, religiöse Überzeugungen frei zu bekunden, wird denjenigen abgesprochen, deren Überzeugungen mit den geltenden progressiven Normen im Hinblick auf die geschlechtliche Identität und Sexualität im Konflikt stehen: Personen und Einrichtungen werden bestraft, weil sie traditionelle religiöse und moralische Überzeugungen äussern, auch wenn dies objektiv und ohne die Absicht einer strafbaren Handlung geschieht.“

Endnoten / Quellen

[1] Nationale Statistikbehörde, „Religion in England and Wales 2011“, <https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/culturalidentity/religion/articles/religioninenglandandwales2011/2012-12-11>. Aktuelle Studien lassen darauf schliessen, dass die Anzahl der Personen ohne Religionszugehörigkeit steigt, wobei die Daten aber auf sehr kleinen Stichproben beruhen. So gaben 2017 in einer Studie 53 Prozent von 2.942 Befragten an, keiner Religion anzugehören. May Bulman, „Record number of British people say they have no religion“, Independent, 4. September 2017, <http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/british-people-atheist-no-religion-uk-christianity-islam-sikism-judaism-jewish-muslims-a7928896.html> (beides abgerufen am 13. Februar 2018).

[2] Alasdair Crockett und David Voas, „Generations of Decline: Religious Change in 20th-Century Britain“ in Journal for the Scientific Study of Religion, 45 (2006), pp. 567-584; BBC News (online), 7. Mai 13 <http://www.bbc.co.uk/news/uk-22426144> (abgerufen am 18. April 2018).

[3] Zudem haben Eltern das Recht, ihre Kinder aus dem Religionsunterricht zu nehmen. Robert Long, Religious Education in Schools (England), House of Commons Library Briefing Paper 07167 (7. Juli 2016); Alex Strangwayes-Booth, „Schools break law on religious education, research suggests“, BBC News (online), 17. September 2017 <http://www.bbc.co.uk/news/education-41282330> (abgerufen am 13. Februar 2018).

[4] Rose Gamble, „Terrorist attacks are to do with religion says Welby, urging faith leaders to take responsibility“, The Tablet, 5. Juni 2017 < http://www.thetablet.co.uk/news/7227/terrorist-attacks-are-to-do-with-religion-says-welby-urging-faith-leaders-to-take-responsibility> (abgerufen am 18. April 2018).
; Ian Burrell, „BBC head of religion warns of ‚chronic lack of religious literacy‘ in the UK“, Independent, 18. März 2016 < https://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/bbc-head-of-religion-warns-of-chronic-lack-of-religious-literacy-in-the-uk-a6940041.html> (abgerufen am 18. April 2018).

[5] Global Restrictions on Religion Rise Modestly in 2015, Reversing Downward Trend, Pew Research Centre, 2017 (zur Situation im Jahr 2015).

[6] Aoife O’Neill, Hate Crime, England and Wales, 2016/17, Home Office Statistical Bulletin 17/17 (17. Oktober 2017), pp. 1, 6.

[7] CST Annual Review 2016, p. 9 <https://cst.org.uk/data/file/d/f/CST_Annual_Review_2016.1486995234.pdf>; CST Annual Review 2017, p. 17 <https://cst.org.uk/public/data/file/a/b/IR17.pdf> (abgerufen am 18. April 2018).

[8] CST Annual Review 2017, pp..4, 5, 20, 38 <https://cst.org.uk/public/data/file/a/b/IR17.pdf> (abgerufen am 18. April 2018).

[9] Independent (online),  3. April 2017 <http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/jewish-students-uk-british-universities-anti-semitism-israel-bds-national-union-students-nus-malia-a7665111.html>; The experience of Jewish students in 2016-17 (London: NUS), p. 8 < https://www.nusconnect.org.uk/resources/The-experience-of-Jewish-students-in-2016-17> (abgerufen am 18. April 2018).

[10] „Die aktuellen Daten wurden bei 45 britischen Polizeistationen abgerufen.“ Rachel Roberts „Hate crime targeting UK mosques more than doubled in past year, figures show“, Independent, Sunday, 8. Oktober 2017 http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/hate-crime-muslims-mosques-islamist-extremism-terrorism-terror-attacks-a7989746.html (abgerufen am 13. Februar 2018)

[11] Vikram Dodd and Sarah Marsh, „Anti-Muslim hate crimes increase fivefold since London Bridge attacks“, Guardian, 7. Juni 2017 https://www.theguardian.com/uk-news/2017/jun/07/anti-muslim-hate-crimes-increase-fivefold-since-london-bridge-attacks (abgerufen am 16. Februar 2018).

[12] Vikram Dodd and Kevin Rawlinson, „Finsbury Park attack: man ‚brainwashed by anti-Muslim propaganda‘ convicted“, Guardian, 1. Februar 2018 < https://www.theguardian.com/uk-news/2018/feb/01/finsbury-park-van-attacker-darren-osborne-found-guilty-murder-makram-ali>; Colette Hume, „Darren Osborne: ‚Complex emotions‘ after mosque attack“, BBC News (online), 16. Februar 2018 <http://www.bbc.co.uk/news/uk-wales-43074664> (beide abgerufen am 18. April 2018).

[13] Hanna Yusuf, „Mother who was run over twice by attacker: ‘I thought I had died’“, BBC News (online), 27. März 2018 < https://www.bbc.co.uk/news/uk-43544115>; Kevin Rawlison, “Man jailed for life after running over Muslim woman in Leicester”, Guardian, 27. März 2018< https://www.theguardian.com/uk-news/2018/mar/27/man-jailed-life-running-over-muslim-woman-leicester-paul-moore-zaynab-hussein>; Lizzie Dearden, “Man who tried to kill Muslim woman and 12-year-old girl in ‚revenge‘ for terror attacks jailed for life”, Independent, 27. März 2018 <https://www.independent.co.uk/news/uk/crime/leicester-muslim-attempt-murder-revenge-terror-attack-jailed-paul-moore-sentence-prison-a8275976.html> (beide abgerufen am 11. Juli 2018).

[14] Nach einem Interview mit Cathy Newman von Channel 4 News, in dem Farron auf die Frage, ob Homosexualität Sünde sei, mit der Antwort auswich, er wolle die Zeit nicht mit theologischen Ausführungen verschwenden, wurde ihm die Frage immer wieder in Medieninterviews und sogar im Parlament gestellt. In einem Versuch, dem Aufruhr ein Ende zu setzen, sagte Farron gegenüber der politischen Korrespondentin der BBC, Eleanor Garnier, dass er nicht der Meinung sei, dass Homosexualität Sünde sei. Doch im Januar 2018 ruderte er in einem Gespräch mit Premier Christian Radio offenbar wieder zurück: „Unterm Strich habe ich mich unter Druck gesetzt gefühlt und ich habe – auch in dieser Angelegenheit – Dinge gesagt, die ich bereue.“ Nach diesen Bemerkungen wurde er von Liberaldemokraten und Aktivisten zum Rücktritt aufgefordert. Siehe Benjamin Butterworth, „Is gay sex a sin? Liberal Democrat leader Tim Farron loses thousands of votes“, Pink News, 9. Juni 2017 <http://www.pinknews.co.uk/2017/06/09/is-gay-sex-a-sin-liberal-democrat-leader-tim-farron-loses-thousands-of-votes/>; „Tim Farron: I don’t think gay sex is a sin“, BBC News (online),

25. April 2017 <http://www.bbc.co.uk/news/uk-politics-39703444>; Alex Williams „Tim Farron: I was foolish to say gay sex isn’t a sin“, 10. Januar 2018 <https://www.premier.org.uk/News/UK/VIDEO-EXCLUSIVE-Tim-Farron-I-was-foolish-to-say-gay-sex-isn-t-a-sin>; Benjamin Butterworth, „Gay sex row: Tim Farron ‘will be dealt with’ as Lib Dem activists call for him to be fired“, Pink News, 11. Januar 2018 <http://www.pinknews.co.uk/2018/01/11/gay-sex-row-tim-farron-to-be-dealt-with-as-lib-dems-activists-call-for-him-to-be-fired/> (alle Websites abgerufen am 12. Januar 2018).

[15] „Rev’d Barry Trayhorn ‘forced to resign’ as prison worker – for quoting the Bible in chapel“, Erzbischof Cranmer (Blog), 2. November 2015 <http://archbishopcranmer.com/revd-barry-trayhorn-forced-to-resign-as-prison-worker-for-quoting-the-bible-in-chapel/>; „Christian prison worker ‘forced to resign’ after quoting Bible in chapel service“, Christian Concern, 2. November 2015 <http://www.christianconcern.com/our-concerns/freedom-of-speech/christian-prison-worker-forced-to-resign-after-quoting-bible-in-chape> ; Jonathan Petrie, „Christian minister disciplined by prison authorities for quoting verses from the Bible deemed to be homophobic“, Mail on Sunday, 31. Oktober 2015 <http://www.dailymail.co.uk/news/article-3298454/A-Christian-minister-disciplined-prison-authorities-quoting-verses-Bible-deemed-homophobic.html#ixzz3r0CuDYri> ; „Homophobia row preacher ‚forced‘ to quit HMP Littlehey“, BBC News (online), 3. November 2015, <http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-cambridgeshire-34697664> (alle abgerufen am 8. Januar 2018).

[16] Andrea Williams, „A judicial warning shot that should put the fear of God into us“, Christian Concern, 10. August 2017 <http://www.christianconcern.com/our-concerns/freedom-of-speech/a-judicial-warning-shot-that-should-put-the-fear-of-god-into-us-andre> (abgerufen am 8. Januar 2018).

[17] „Court rules student can be expelled for quoting Bible on Facebook“, Christian Concern, 27. Oktober 2017 < http://www.christianconcern.com/our-issues/education/court-rules-student-can-be-expelled-for-quoting-bible-on-facebook> ; „Christian thrown out of university over anti-gay remarks loses appeal“, Guardian, 27. Oktober 2017; Matt Reeder „Yorskhire university defends christian’s course exclusion in homosexuality comments row“, Yorkshire Post, 4. Oktober 2017, https://www.yorkshirepost.co.uk/news/education/yorkshire-university-defends-christian-s-course-exclusion-in-homosexuality-comments-row-1-8786501> (alle abgerufen am 8. Januar 2018).

[18] „Employment Tribunal allows censorship of Christian beliefs“ Christian Concern, 24. Oktober 2017, <http://www.christianconcern.com/our-issues/employment/employment-tribunal-allows-censorship-of-christian-beliefs>; „Richard Page, from Headcorn, loses case after being sacked over gay adoption row“, KentOnline. 22. Oktober 2017, <http://www.kentonline.co.uk/maidstone/news/former-nhs-director-loses-gay-adoption-row-134089/> (alle abgerufen am 8. Januar 2018); „Magistrate sacked for opposing same-sex adoption is suspended by NHS“, Guardian, 26. März 2016 < https://www.theguardian.com/society/2016/mar/27/magistrate-sacked-for-opposing-same-sex-adoption-is-suspended-by-nhs> (abgerufen am 13. Februar 2018).

[19] „Magistrate disciplined for not hearing same-sex parenting case“, Christian Concern, 3. Februar 2017 <http://www.christianconcern.com/our-concerns/adoption/magistrate-disciplined-for-not-hearing-same-sex-parenting-case> (abgerufen am 12. Januar 2018).

[20] „Christian couple blocked from adopting children because of their belief that children need mum and dad“, Christian Concern, 9. November 2016, <http://www.christianconcern.com/our-concerns/adoption/foster-parents-prevented-from-adoption-because-they-believe-a-child-should-hav> (abgerufen am 12. Januar 2018).

In einer Umfrage unter 12.000 Christen gaben 50 Prozent an, wegen ihres Glaubens mit Vorurteilen zu kämpfen haben, und 93 Prozent gaben an, den Eindruck zu haben, dass das Christentum in Grossbritannien an den Rand gedrängt wird. State of the Faith survey, Premier Christian Media 2017 <https://www.ordinarychristian.org.uk> (abgerufen am 12. Januar 2018).

[21] John Boothman, „Catholics in Scotland are the biggest target of hate crime“, The Sunday Times, 18. März 2018.

[22] Nick Hallet, „BBC Scotland video says Holy Communion ‘smells like hate’“, Catholic Herald, 13. April 2018, http://catholicherald.co.uk/news/2018/04/13/bbc-scotland-video-says-holy-communion-smells-like-hate/ (abgerufen am 24. April 2018).

[23] Jewish Chronicle, 8. Dezember 2017< https://www.thejc.com/education/education-news/jewish-independent-schools-fare-worst-in-ofsted-report-1.449894> (abgerufen am 18. April 2018).

[24] Jewish Chronicle, 26. Juni 2017; Independent (online), 26. Juni 2017, <http://www.independent.co.uk/news/education/education-news/private-jewish-school-lgbt-issues-fail-ofsted-inspection-vishnitz-girls-london-orthodox-sex-british-a7809221.html> (abgerufen am 18. April 2018).

[25] OFSTED additional inspection, Vishnitz Girls School, 13. Oktober 2016 <https://reports.ofsted.gov.uk/inspection-reports/find-inspection-report/provider/ELS/138516>, (abgerufen am 18. April 2018).

[26] Jewish Chronicle, 27. Februar 2017 <https://www.thejc.com/education/education-news/hendon-girls-school-receives-lowest-ofsted-rating-1.433474> (abgerufen am 18. April 2018).

[27] OFSTED inspection, Beth Jacob Grammar School for Girls, 2. November 2016, Italics mine <https://reports.ofsted.gov.uk/inspection-reports/find-inspection-report/provider/ELS/101388> (abgerufen am 18. April 2018).

[28] „Schülern fehlt es allgemein an Wissen über unterschiedliche Lebensweisen in unserem Land und insbesondere über solche, die gesetzlich vor Diskriminierung geschützt sind.“ OFSTED inspection, Beis Aharon School, 2. März 2017, p. 3  <https://reports.ofsted.gov.uk/inspection-reports/find-inspection-report/provider/ELS/101388>, (abgerufen am 18. April 2018).

[29] Pink News, 9. Mai 2016 <http://www.pinknews.co.uk/2016/05/09/jewish-school-banned-from-taking-new-students-until-it-teaches-about-lgbt-issues/> (abgerufen am 18. April 2018).

[30] Amanda Spielman, The Annual Report of Her Majesty’s Chief Inspector of Education, Children’s Services and Skills 2016/17, London: OFSTED, p. 8.

[31] Jewish Chronicle, 28. Dezember 2017 <https://www.thejc.com/comment/comment/it-is-time-to-stop-this-assault-on-our-jewish-schools-1.451005>  (abgerufen am 18. April 2018).

[32] Diese lauten: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit des einzelnen und gegenseitiger Respekt und Toleranz gegenüber Andersgläubigen.

[33] „Guidance on promoting British values in schools“, 27. November 2014 <https://www.gov.uk/government/news/guidance-on-promoting-british-values-in-schools-published>, siehe auch „Promoting fundamental British values as part of SMSC in schools Departmental advice for maintained schools“, London: Department of Education, November 2014, <https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/380595/SMSC_Guidance_Maintained_Schools.pdf>  (beide abgerufen am 18. April 2018).

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