Religion

209.568.000Bevölkerung

8.515.767 Km2Fläche

Lesen Sie den Bericht
keyboard_arrow_down

homekeyboard_arrow_rightBrasilien

Gesetzeslage zur Religionsfreiheit und deren faktische Anwendung

Die aktuelle, 1988 verabschiedete brasilianische Verfassung gewährt in Artikel 5 und 19 Glaubens- und Religionsfreiheit. Laut Gesetz Nr. 7716 von 1989 ist die Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Volkszugehörigkeit, Religion oder Nationalität eine Straftat. Die staatliche Antidiskriminierungspolitik setzte sich zunächst mit Rassenfragen, dann mit Geschlechterthemen und in jüngster Zeit auch mit religiösen Aspekten auseinander. Seit 1989 ist eine staatliche Behörde für die Umsetzung politischer Massnahmen gegen Diskriminierung zuständig (derzeit das Ministerium für Menschenrechte). 2015 wurde das Office of Religious Diversity and Human Rights (Amt für religiöse Vielfalt und Menschenrechte) gegründet, eine staatliche Behörde, die sich mit religiöser Diskriminierung befasst.

Da jedoch die Zentralregierung und viele Landesregierungen in einer finanziellen Krise stecken, wurden die staatlichen Stellen zur Wahrung der Religionsfreiheit verkleinert oder geschlossen. So wurde z. B. 2016 das Centre for the Promotion of Religious Freedom and Human Rights (Zentrum zur Förderung von Religionsfreiheit und Menschenrechten) in Rio de Janeiro, dem Bundesstaat mit den grössten Problemen in Sachen religiöser Intoleranz, aufgelöst. Die Leistungen des Zentrums wurden von anderen Einrichtungen, die sich für Menschenrechte einsetzen, übernommen.[1]

Darüber hinaus bestehen in Brasilien weiterhin Konflikte auf Regierungsebene, was den Grundsatz der Säkularisation und dessen Umsetzung in der öffentlichen Politik anbelangt. Die Debatte ähnelt der in anderen westlichen Ländern und dreht sich in erster Linie um Themen wie Schwangerschaftsabbrüche, gleichgeschlechtliche Ehen und konfessionellen Religionsunterricht.[2] Ein neues Thema ist die Tatsache, dass es immer mehr neupfingstlerische Missionare in Gefängnissen präsent sind. Dies veranlasst die Verfechter eines säkularen Staates, Bestimmungen zu fordern, die die Anwesenheit von Seelsorgern in brasilianischen Strafanstalten beschränken.[3]

In Bezug auf konfessionellen Religionsunterricht hat das Oberste Gericht als Reaktion auf eine Klage der Bundesanwaltschaft entschieden, dass der Religionsunterricht an staatlichen Schulen Brasiliens konfessionell geprägt sein darf und die verschiedenen in Brasilien ausgeübten Religionen behandeln soll.[4]

Einige soziale Kontroversen sind eigentlich nicht religiösen Ursprungs. Dennoch werden diese durch religiöse Aspekte beeinflusst und schaffen neue Feindseligkeiten zwischen den Religionsgemeinschaften. Tendenziell verstärken sich die Zwistigkeiten angesichts der zunehmenden politischen Polarisierung in Brasilien, die durch politische Korruptionsskandale ausgelöst wurde. Eine der stärksten gesetzgebenden Initiativen ist die „Bullet, Beef and Bible”-Fraktion (in etwa: Bullen-, Bibel-, Blei-Fraktion), die von Wählern der evangelischen Kirchen unterstützt wird und mit grossen politischen Interessengruppen in Verbindung steht.[5]

Vorkommnisse

Während des Berichtszeitraums wurden zwei Studien mit quantitativen Daten zur religiösen Intoleranz in Brasilien veröffentlicht: der Bericht des Human Rights and Religious Diversity Office (Amt für religiöse Vielfalt und Menschenrechte) des Ministeriums für Menschenrechte[6] mit Daten aus dem Zeitraum von 2011 bis 2015 und ein Bericht von Dial 100[7] (einem nationalen System zur telefonischen Annahme von Beschwerden), der Daten aus den Jahren 2011 bis 2016 enthält. In beiden Fällen zeigt die veränderte Anzahl der im Laufe der Jahre registrierten Vorkommnisse vor allem, dass sich das Bewusstsein der Bevölkerung in Bezug auf die Religionsfreiheit geändert hat. Und dies wiederum hängt stark davon ab, ob Aufklärungskampagnen durchgeführt werden.[8]

Im untersuchten Zeitraum wurden vor allem afrobrasilianische Religionsgemeinschaften angegriffen. Je nach Datenquelle stellt diese Gemeinschaft einen Anteil von etwa 41,5 % bis 63,3 % unter den Opfern, die bei der Meldung der Beschwerde ihre Religion angaben. Und dies, obwohl Afrobrasilianer nur einen Anteil von 0,3 % an der brasilianischen Gesamtbevölkerung haben.[9] Auch die Zahl der Angriffe auf kleine, als esoterisch geltende Religionsgemeinschaften (Wicca, Stregheria, Santo Daime usw.) ist vergleichsweise hoch. Rund 4 % der Angriffe im Jahr 2016 richteten sich gegen diese Gruppierungen. Ihr Anteil an der brasilianischen Bevölkerung beträgt weniger als 0,4 %.

In jüngster Zeit wurden auch Muslime häufig angegriffen – 0,71 % der Vorfälle 2016 richteten sich gegen diese, obwohl sie nur einen Anteil von 0,02 % an der Bevölkerung stellen.[10] Laut Statistik von Dial 100 für diesen Zeitraum gab es nur drei Fälle von Intoleranz gegen Juden. Die Datenbank liefert keine Einzelheiten zu den Vorfällen, sondern verzeichnet nur, dass ein Beschwerdefall vorliegt. Diese drei Fälle stellen 0,4 % der in Dial 100 registrierten Gesamtfälle dar. Die jüdische Bevölkerung hat einen Anteil von 0,5 % an der brasilianischen Gesamtbevölkerung. Folglich ist die Zahl der von der jüdischen Gemeinschaft gemeldeten Beschwerden aufgrund von religiösen Schikanen relativ gering.

Am häufigsten finden die folgenden zwei Formen von Angriffen statt: (1) verbale oder physische Angriffe auf wichtige und anerkannte Persönlichkeiten innerhalb von Religionsgemeinschaften oder auf Menschen, die religiöse Requisiten oder Symbole tragen; (2) mutwillige Beschädigung geweihter Orte und Zerstörung religiöser Gegenstände. Persönliche Angriffe erfolgen in der Regel im öffentlichen Raum oder bei den Opfern zu Hause.[11]

Oft werden in Brasilien Fälle von Diskriminierung am Arbeitsplatz gemeldet. Die Opfer sind im Allgemeinen Mitarbeiter, die religiöse Kleider und Gewänder tragen (z. B. weisse Kleidung und Ornamente bei afrobrasilianischen Religionen und Schleier bei Muslimen). In der Stadt Mesquita im Bundesstaat Rio de Janeiro wurde ein junger Mann fristlos entlassen, weil er bei seiner Arbeit im Rathaus traditionelle afrobrasilianische Kleidung und andere religiöse Ornamente trug.[12]

Laut den Anhängern afrobrasilianischer Religionen üben kriminelle Organisationen in den letzten Jahren zunehmend Angriffe auf sie aus. Das Problem tauchte erstmals in den 1990er-Jahren auf, doch blieb weitgehend unbekannt, weil die Opfer Angst davor hatten, die Angriffe zu melden. In letzter Zeit werden jedoch immer häufiger entsprechende Fälle publik gemacht. Berichten zufolge konvertierten ehemalige Gangmitglieder und Drogenhändler zu neupfingstlerischen Religionen und verbieten die Ausübung afrobrasilianischer Religionen in den Gebieten, die von ihren früheren Organisationen dominiert werden.[13]

Auch wenn religiöse Diskriminierungen in den brasilianischen Medien nicht weit verbreitet sind, so finden diese doch regelmässig statt. Bis 2015 wurden zwei TV-Kanäle dafür verurteilt, dass sie Sendungen mit für afrobrasilianische Religionen beleidigenden Inhalten ausstrahlten.[14] 2016 wurde eine evangelische Zeitung für die Veröffentlichung eines Artikels kritisiert, in dem unter dem Titel „Namen der Dämonen und Lebensbereiche ihres Handelns“ Namen von Einrichtungen genannt wurden, die mit afrobrasilianischen Religionen in Verbindung stehen.[15] Im selben Jahr wurde in Brasilien Google dazu aufgefordert, 23 Videos zu entfernen, die unter dem Titel „Mörderischer Islamismus“ erschienen waren und zu Intoleranz und religiöser Verfolgung anstifteten.[16]

Religiös motivierte Verfolgungen von Ureinwohnern sind selten und in der Regel mit Gebietsansprüchen verbunden. In diesen Fällen werden Andachtsstätten deshalb angegriffen, weil die einheimische Bevölkerung verängstigt und dazu gezwungen werden soll, ihr Territorium zu verlassen – so wie im Fall der Pankará im nordostbrasilianischen Serra do Arapuá.[17]

Fälle von Intoleranz und religiöser Diskriminierung spiegeln oft die Tatsache wider, dass der Grundsatz eines säkularen Staates in Zeiten grosser politischer und sozialer Widersprüche in Brasilien schwer verstanden und umgesetzt wird. So fand beispielsweise am 7. September 2016 anlässlich des Unabhängigkeitstages im südbrasilianischen Londrina ein Theaterstück statt, in dem afrobrasilianische Religionen vorkamen. Dazu äusserte sich ein Stadtrat auf Facebook wie folgt: „MACUMBA VOR DEM STADTRAT. Wäre es eine christliche Messe, würden dieselben Leute schreien, dass der Staat säkular ist.“ Dieser Kommentar wurde als diskriminierend erachtet, weil „Macumba“ ein abwertendes Wort für afrobrasilianische Religionen ist und die kulturelle Aufführung kein Gottesdienst war.[18]

Andererseits zeigt der Kommentar des Stadtrats die reale oder nur eingebildete Wahrnehmung, dass christliche Religionen versteckt diskriminiert werden. Schliesslich wird die Auffassung vertreten, dass die Menschen sofort im Namen des säkularen Staates protestieren würden, wenn ein christlicher Gottesdienst im Theaterstück vorkäme. Im Zuge der zunehmenden Polarisierung der brasilianischen Gesellschaft können traditionelle christliche Gruppierungen und Extremisten eine intolerante und aggressive Haltung gegenüber anderen Religionen, insbesondere gegenüber Afrobrasilianern, einnehmen. Laut dem Anthropologen João Baptista Borges Pereira, einem emeritierten Professor an der Universität São Paulo, ist eine Religion „vielleicht intolerant, weil sie beherrschen will oder weil sie Opfer von Intoleranz ist“.[19]

Während des Berichtszeitraums startete die Zentralregierung drei Initiativen zur Bekämpfung der religiösen Intoleranz: die nationale Kampagne „Söhne Brasiliens“ zur Bekämpfung von Gewalt und religiöser Intoleranz (2016), die nationale Sekundarabschlussprüfung 2016, die ebenso den Kampf gegen die religiöse Intoleranz zum Thema hatte, und den Nationalfeiertag zur Bekämpfung von religiöser Intoleranz, der am 21. Januar stattfand. Darüber hinaus führen glaubensübergreifende Gruppen, in denen Katholiken, Protestanten, Muslime, Juden, Buddhisten, Spiritisten und Anhänger der afrobrasilianischen Religionen zusammenkommen, häufig Massnahmen im Land durch, um die Religionsfreiheit zu verteidigen. [20]

Im untersuchten Zeitraum kam es zu einer beschämenden Situation mit Fábio de Melo, einem Priester und Sänger, der in den sozialen Medien Brasiliens sehr bekannt ist. Während einer Messe, die später auf YouTube veröffentlicht wurde, äusserte er sich beleidigend gegenüber den afrobrasilianischen Religionen. Er bezeichnete sie mit dem abwertenden Wort „Macumba“ und erklärte, dass er sogar die Speisen verzehren könne, die den Göttern bei den Ritualen dargereicht werden – eine Geste, die bei den Gläubigen dieser Religionen als Entweihung gilt. Dieser Vorfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als sich die Katholische Kirche in Brasilien gegen Gewalt und religiöse Intoleranz gegenüber den afrobrasilianischen Religionen ausgesprochen hatte. Fábio de Melo entschuldigte sich schliesslich per Twitter und versprach, mit den Gläubigen den Dialog zu suchen, die sich von ihm beleidigt fühlten.[21]

Perspektiven für die Religionsfreiheit

Laut einem allgemeinen Überblick über die Religionsfreiheit in Brasilien sind die Gegebenheiten im Vergleich zum vorherigen Berichtszeitraum (2014-16) gleich geblieben. Die Situation gestaltet sich wie folgt: (1) anfällige afrobrasilianische Religionsgemeinschaften, (2) Gewalt gegen Muslime, auch wenn dies selten der Fall ist, da diese nur einen geringen Anteil an der Bevölkerung haben, (3) zunehmend aggressives Verhalten von neupfingstlerischen Gemeinschaften gegenüber anderen Religionen.

Die wichtigsten Veränderungen in diesem Zusammenhang sind auf die aktuelle wirtschaftliche, politische und moralische Krise zurückzuführen. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel werden Investitionen in Sozialprogramme zur Sicherung der Menschenrechte tendenziell reduziert. Dies trifft umso mehr für Gebiete zu, wo die örtliche Bevölkerung wenig über die Probleme in Bezug auf die Religionsfreiheit informiert ist. Andererseits führt die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft dazu, dass Religionsgemeinschaften immer mehr involviert werden. Dies wiederum führt zu mehr Konflikten innerhalb der Glaubensgemeinschaften, aber auch zwischen diesen und dem Staat.

In Brasilien gibt es keine schwerwiegenden religiösen Konflikte, doch zeigen die aktuellen Daten, dass die wirtschaftliche und politische Entwicklung einen Einfluss darauf hat, wie wichtig grundlegende Menschenrechte genommen werden. Diese Entwicklung wird mit grosser Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft anhalten.

„Aufgrund fehlender finanzieller Mittel werden Investitionen in Sozialprogramme zur Sicherung der Menschenrechte tendenziell reduziert. Dies trifft umso mehr für Gebiete zu, wo die örtliche Bevölkerung wenig über die Probleme in Bezug auf die Religionsfreiheit informiert ist. Andererseits führt die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft dazu, dass Religionsgemeinschaften immer mehr involviert werden. Dies wiederum führt zu mehr Konflikten innerhalb der Glaubensgemeinschaften, aber auch zwischen diesen und dem Staat.“

Endnoten / Quellen

[1] KOINONIA. Centros que atendem vítimas de intolerância religiosa estão fechados. Dossiê Intolerância Religiosa, 9. März 2016. Siehe unter folgendem Link: http://intoleranciareligiosadossie.blogspot.com.br/2016/03/centros-que-atendem-vitimas-de.html (laut Stand am 28. April 2018).

[2] Beispiele:

OLIVEIRA, Amanda. Câmara aprova PEC que proíbe aborto mesmo em casos de estupro. Capricho, 9. November 2017. Siehe unter folgendem Link: https://capricho.abril.com.br/vida-real/camara-aprova-pec-que-proibe-aborto-mesmo-em-casos-de-estupro/ (laut Stand am 28. April 2018).

MORAES, Camila. A militante anti-aborto recrutada por Temer para a Secretaria de Mulheres. El Pais, 2. Juni 2016. Siehe unter folgendem Link: https://brasil.elpais.com/brasil/2016/06/02/politica/1464821271_104776.html (laut Stand am 28. April 2018).

CONSULTOR JURÍDICO. Para a AGU, cabe ao Congresso decidir sobre aborto até a 12ª semana. Revista CONSULTOR JURÍDICO, 12 de abril de 2017. Siehe unter folgendem Link: https://www.conjur.com.br/2017-abr-12/agu-amplo-debate-congresso-aborto-12-semana (laut Stand am 28. April 2018).

[3] ALVIM, Mariana. Evangélicos marcam território dentro dos presídios do Rio. O Globo, 26. Mai 2016. Siehe unter folgendem Link: https://oglobo.globo.com/rio/evangelicos-marcam-territorio-dentro-dos-presidios-do-rio-16251517 (laut Stand am 28. April 2018).

[4] SIQUEIRA, Rafael. STF conclui julgamento sobre ensino religioso nas escolas públicas. Jus Brasil, 27 de setembro de 2018. Siehe unter folgendem Link: https://rafaelsiqueira7902.jusbrasil.com.br/noticias/503904167/stf-conclui-julgamento-sobre-ensino-religioso-nas-escolas-publicas (laut Stand am 28. April 2018).

[5] CAVALCANTI, Roxana P. How Brazil’s far right became a dominant political force. The Conversation, 25 de janeiro de 2017. Siehe unter folgendem Link: http://theconversation.com/how-brazils-far-right-became-a-dominant-political-force-71495 (laut Stand am 28. April 2018).

[6] FONSECA, Alexandre B. et al. Relatório sobre intolerância e violência religiosa no Brasil (2011-2015): resultados preliminares. Brasília: Secretaria Especial de Direitos Humanos, SDH/PR, 2016.

[7] SECRETARIA DE DIREITOS HUMANOS – DISQUE 100. Dados de Denúncias – Discriminação Religiosa – Nacional. Brasília, 16. Januar 2018. Siehe unter folgendem Link: http://www.mdh.gov.br/disque100/balancos-e-denuncias/2016-xls/balanco-2011-a-2016-discriminacao-religiosa/ (laut Stand am 28. April 2018).

[8] RESK, Felipe et al. Brasil registra uma denúncia de intolerância religiosa a cada 15 horas. O Estado de S.Paulo, 12. November 2017. Siehe unter folgendem Link: http://brasil.estadao.com.br/noticias/geral,brasil-registra-uma-denuncia-de-intolerancia-religiosa-a-cada-15-horas,70002081286 (laut Stand am 28. April 2018).

[9] Entsprechende Werte ergeben sich aus den kombinierten Daten der beiden genannten Berichte.

[10] SECRETARIA DE DIREITOS HUMANOS – DISQUE 100. Op. cit.

[11] FONSECA, Alexandre B. et al. Op. cit.

[12] CARVALHO, Janaina. Polícia apura se intolerância religiosa causou demissão em prefeitura no RJ. G1 Rio, 06 de maio de 2016. Siehe unter folgendem Link: http://intoleranciareligiosadossie.blogspot.com.br/2016/05/policia-apura-se-intolerancia-religiosa.html (laut Stand am 28. April 2018).

[13] GONÇALVES, Juliana. Ataques a religiões de matriz africana fazem parte da nova dinâmica do tráfico no Rio. The Intercept Brasil, 20. September 2017. Siehe unter folgendem Link: https://theintercept.com/2017/09/20/ataques-a-religioes-de-matriz-africana-fazem-parte-da-nova-dinamica-do-trafico-no-rio/ (laut Stand am 28. April 2018).

[14] IG GENTE. Record e Rede Mulher são condenadas por ofender religiões afro-brasileiras. Portal IG, 12. Mai 2015. Siehe unter folgendem Link: http://gente.ig.com.br/2015-05-12/record-e-rede-mulher-sao-condenadas-por-ofender-religioes-afro-brasileiras.html (laut Stand am 28. April 2018).

[15] KOINONIA. Jornal é denunciado por intolerância religiosa ao comparar exus a demônios. Dossiê Intolerância Religiosa, 7. Oktober 2016. Siehe unter folgendem Link: http://intoleranciareligiosadossie.blogspot.com.br/2016/10/jornal-e-denunciado-por-intolerancia.html (laut Stand am 28. April 2018).

[16] JORNAL DO BRASIL. MPF: Google é condenada por vídeos de intolerância religiosa na Internet. Jornal do Brasil, 26. Mai 2016. Siehe unter folgendem Link: http://intoleranciareligiosadossie.blogspot.com.br/2016/05/mpf-google-e-condenada-por-videos-de.html. Laut Stand am 28. April 2018.

[17] KOINONIA. Incêndio criminoso destrói Casa Sagrada do povo Pankará. Dossiê Intolerância Religiosa, 7. April 2016. Siehe unter folgendem Link: http://intoleranciareligiosadossie.blogspot.com.br/2016/05/incendio-criminoso-destroi-casa-sagrada.html (laut Stand am 28. April 2018).

[18] SILVA, Auber. Londrina: vereador eleito é denunciado criminalmente por incitar discriminação religiosa. Bonde News, 16. Dezember 2016. Siehe unter folgendem Link: https://www.bonde.com.br/bondenews/londrina/londrina-vereador-eleito-e-denunciado-criminalmente-por-incitar-discriminacao-religiosa-429969.html (laut Stand am 28. April 2018).

[19] RESK, Felipe et al. Op. cit.

[20] Beispiele:

CONIB. Encontro inédito no Brasil reúne judeus e muçulmanos para cerimônia religiosa de Iftar. Confederação Israelita do Brasil, 04 de julho de 2016. Disponível em http://www.conib.org.br/noticias/3352/encontro-indito-no-brasil-rene-judeus-e-muulmanos-para-cerimnia-religiosa-de-iftar (laut Stand am 28. April 2018).

IGREJA DE JESUS CRISTO DOS SANTOS DOS ÚLTIMOS DIAS. Jantar Inter-Religioso organizado pela Igreja celebra a Liberdade de Crença no Brasil em 2016. Sala de Imprensa Mórmon, 1 de dezembro de 2016. Disponível em https://www.saladeimprensamormon.org.br/artigo/jantar-inter-religioso-organizado-pela-igreja-celebra-a-liberdade-de-cren%C3%A7a-no-brasil-em-2016 (laut Stand am 28. April 2018).

MOVIMENTO DOS FOCOLARE. Um encontro inter-religioso para dialogar sobre a misericórdia. Movimento dos Focolare, 01 de novembro de 2016. Disponível em http://www.focolares.org.br/2016/11/01/cristaos-budistas-judeus-e-muculmanos-se-encontram-para-dialogar-sobre-misericordia/ (laut Stand am 28. April 2018).

[21] KOINONIA. Padre Fábio de Melo dá declaração polêmica sobre macumba: „se tiver fresco, a gente come“. Dossiê Intolerância Religiosa, 10. Mai 2018. Disponível em http://intoleranciareligiosadossie.blogspot.com.br/2018/05/padre-fabio-de-melo-da-declaracao.html (laut Stand am 28. April 2018).

Über uns

KIRCHE IN NOT (ACN) ist ein internationales katholisches Hilfswerk, das direkt dem Heiligen Stuhl untersteht. Es wurde 1947 gegründet. Es unterstützt pro Jahr über 6000 pastorale Projekte in über 140 Ländern pro Jahr. Durch die drei Säulen – Information, Gebet, Handeln – hilft KIRCHE IN NOT Christen, wo sie verfolgt, unterdrückt werden oder in Not sind.