Religion

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homekeyboard_arrow_rightBosnien-Herzegowina

Gesetzeslage zur Religionsfreiheit und deren faktische Anwendung

Das Friedensabkommen von Dayton beendete 1995 den seit 1992 währenden Krieg und schuf zwei separate Entitäten: die Föderation Bosnien und Herzegowina, die den Westen und das Zentrum des Landes umfasst, und die Republika Srpska, die im Norden und Osten gelegen ist. Jede der beiden Entitäten hat ihren eigenen Präsidenten, ihre eigene Regierung, ihr eigenes Parlament und ihre eigene Polizei. Darüber hinaus stellt der Distrikt Brčko eine weitere administrative Einheit mit lokaler Selbstverwaltung dar. Über diesen Entitäten steht der Gesamtstaat, dessen Oberhaupt eine dreiköpfige Präsidentschaft mit rotierendem Vorsitz bildet. Die Verfassung von Bosnien-Herzegowina ist in Annex 4 des Abkommens von Dayton festgelegt.

Die meisten Bürger Bosnien-Herzegowinas identifizieren sich mit einer bestimmten Ethnie, die wiederum oftmals mit einer bestimmten Religion verbunden ist. Bei der letzten Erhebung des ethnischen Profils (Volkszählung 2013) war die Verteilung wie folgt: Bosniaken: 50,11%; Serben: 30,78%; Kroaten: 15,43%; Andere: 2,73%; Keine Angabe: 0,77%; Unbekannt: 0,18%.[1]

Bosnien-Herzegowina ist ein säkularer Staat ohne Staatsreligion. Das „Gesetz über die Religionsfreiheit und die Rechtsstellung von Kirchen und Religionsgemeinschaften in Bosnien und Herzegowina“ wurde im Jahr 2004 verabschiedet.[2] Es sieht Religionsfreiheit vor, verleiht Kirchen und Religionsgemeinschaften Rechtspersönlichkeit und verbietet jegliche Form der Diskriminierung jedweder Religionsgemeinschaft. Des Weiteren bildet das Gesetz die Grundlage für die Beziehungen zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften.

Durch dieses Gesetz wurde auch ein einheitliches Register für alle Religionsgemeinschaften beim Justizministerium eingerichtet. Darüber hinaus hat das Ministerium für Menschenrechte und Flüchtlinge die Aufgabe, Verstösse gegen die Religionsfreiheit zu dokumentieren.

Vier Religionsgemeinschaften und Kirchen sind gesetzlich als „traditionell“ anerkannt: die Islamische Gemeinschaft, die Serbisch-orthodoxe Kirche, die Römisch-katholische Kirche und die Jüdische Gemeinschaft.

Gemäss dem oben erwähnten Gesetz kann jede Gruppe von 300 volljährigen Bürgern die Anerkennung als neue Kirche oder Religionsgemeinschaft beim Justizministerium schriftlich beantragen. Das Ministerium fällt binnen dreissig Tagen nach Eingang des Antrags eine Entscheidung, gegen die beim Ministerrat Berufung eingelegt werden kann.

Das Gesetz sichert jedem Bürger das Recht auf religiöse Bildung zu. Die verschiedenen Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften benennen offizielle Vertreter, die für den Religionsunterricht an allen öffentlichen und privaten Kindergärten und Schulen sowie für die Lehre der Religionswissenschaften an Hochschulen verantwortlich sind. In der Republika Srpska wird Religionsunterricht in allen Sekundarschulen ab September 2018 (Beginn des neuen Schuljahres) als Pflichtfach auf dem Stundenplan stehen.[3]

Am 19. April 2006 wurde der „Grundlagenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und Bosnien-Herzegowina“ unterzeichnet. Der gemeinsame Ausschuss für die Umsetzung des Konkordats hat seitdem zwar einige Fortschritte gemacht, doch in Kraft getreten ist es bisher nicht, da Regierung und Parlament mit gewissen Vorschlägen der Katholischen Kirche (die u. a. eine gesonderte Gesetzgebung zur Befolgung kirchlicher Feiertage wünscht) nicht einverstanden sind.[4] Des Weiteren wurde im April 2010 das „Abkommen über die katholische Militärseelsorge für die Streitkräfte des Landes“ geschlossen.

Der Grundlagenvertrag zwischen dem Staat und der Serbisch-orthodoxen Kirche wurde am 3. Dezember 2007 unterzeichnet.

Am 6. Januar 2010 legte die Islamische Gemeinschaft ihrerseits einen Entwurf für ein eigenes Abkommen mit dem Staat vor. Dieser wurde 2015 vom Ministerrat gebilligt und der Präsidentschaft zur endgültigen Genehmigung überreicht, doch über den finalen Text wird immer noch verhandelt. Zwar sind niemals massgebliche Einwände gegen das Abkommen öffentlich geworden; doch heisst es, die Präsidentschaft sei sich bei einigen Artikeln des Vertrags noch nicht einig darüber, ob der Begriff „respektieren“ oder der Begriff „gewährleisten“ verwendet werden soll.[5]

Im heutigen Bosnien-Herzegowina ist so gut wie jede islamische Gruppierung vertreten – von der Nurculuk-Bewegung über Salafisten über die Bewegung des Islamischen Erwachens bis hin zu Anhängern von Abu Hamza al-Masri (die zumindest im Internet präsent sind). In Sarajevo und weiteren Städten gibt es Moscheen, die von Malaysia, Saudi-Arabien, Jordanien, Indonesien und anderen muslimischen Ländern gestiftet wurden. Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate haben den Wiederaufbau der Gebäude der Fakultät für Islamische Studien der Universität Sarajevo und der Bibliothek der Gazi-Husrev-Beg-Moschee unterstützt.[6] Die grösste heilige Stätte der Muslime auf dem Balkan, die König-Fahd-Moschee, wurde im Jahr 2000 von den Saudis fertiggestellt. Die meisten Moschee-Neubauten in Bosnien-Herzegowina bilden einen starken Kontrast zu den klassischen osmanischen Steinmoscheen mit niedrigen abgerundeten Kuppeln und einem einzigen hohen Minarett. Den jüngsten Angaben der Islamischen Gemeinschaft zufolge gibt es 1.912 Moscheen in Bosnien-Herzegowina, von denen 554 nach Ende des Krieges errichtet wurden.[7]

Der Wahhabismus gelangte mit dem Krieg zu Beginn der 1990er-Jahre nach Bosnien-Herzegowina, als ausländische Kämpfer ins Land kamen, um die bosnischen Muslime zu unterstützen. Viele von ihnen sind geblieben; ihre Tätigkeiten werden von saudischen gemeinnützigen Stiftungen finanziert.[8] Während der vergangenen fünfzehn Jahre ist es in Bosnien-Herzegowina immer wieder zu Konflikten zwischen der gemässigten muslimischen Gemeinschaft und Aussenseitern gekommen, die eine radikalere Auffassung des Islam vertreten. Das gegenwärtige Oberhaupt der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien-Herzegowina, Husein Kavazović, wurde unter Polizeischutz gestellt, nachdem er von einem Mitglied der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) eine Morddrohung erhalten hatte. Berichten zufolge haben sich mehrere muslimische Oberhäupter zunehmend radikalisiert – grösstenteils sei dies als Antwort auf die unzureichende Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die Notlage der Muslime im Land zu verstehen.[9]

Mitte Januar 2016 forderte der Rijaset (das Exekutivorgan der Islamischen Gemeinschaft) die Auflösung muslimischer Parallelgemeinschaften, die sich illegal im Land etabliert haben. Er rief die Mitglieder derartiger Gemeinschaften dazu auf, sich in Rechtsstrukturen einzufügen, die mit der bosnischen Gesetzgebung in Bezug auf Religionsgemeinschaften in Einklang stehen. Derzeit sind in Bosnien-Herzegowina schätzungsweise 64 illegale islamische Gemeinschaften aktiv; sie gelten als Brutstätten für Radikalismus und Extremismus. Der Rijaset hat sich von diesen Gemeinschaften distanziert und erklärt, er habe keinen Einblick in ihre Aktivitäten und könne nicht dafür verantwortlich gemacht werden.

Staatlichen Quellen und Medienberichten zufolge haben sich seit 2013 etwa 260 Bürger fundamentalistischen Gruppierungen angeschlossen, um in Irak und Syrien zu kämpfen, von denen schätzungsweise 150 nach Bosnien-Herzegowina zurückgekehrt sind. Laut Vedran Dzihić, Balkanexperte am Österreichischen Institut für internationale Politik, stellen sie eine ernst zu nehmende Bedrohung für die Sicherheit dar.[10]

Die Römisch-katholische Kirche vertritt in Bosnien-Herzegowina eine religiöse Minderheit. Da sie zudem erhebliche Wanderungsverluste zu verzeichnen hat (besonders jüngere Katholiken verlassen das Land), steht sie heute vor einer sehr ungewissen Zukunft. Gemäss Kardinal Vinko Puljić, Erzbischof von Vrhbosna (Sarajevo), wandern jährlich bis zu 10.000 Katholiken aus.[11] In der Diözese Banja Luka in der Republika Srpska leben heute weniger als 10.000 – überwiegend ältere – Katholiken (verglichen mit 200.000 vor dem Krieg). Nach dem Krieg haben Arbeitsplatzmangel, gefühlte politische Untätigkeit und zunehmender islamischer Radikalismus einen weiteren Exodus in Gang gesetzt. Dem Vorsitzenden der Bischofkonferenz für Bosnien und Herzegowina, Franjo Komarica, zufolge haben die katholischen Kroaten seit Jahren keine finanzielle Unterstützung erhalten, obwohl die Internationale Gemeinschaft Mittel zur Verfügung gestellt hat, die ehemaligen Flüchtlingen eine Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen sollten.[12]

Während viele katholische und muslimische Geistliche auf serbisch kontrolliertem Gebiet blieben, bis sie im Rahmen der „ethnischen Säuberung“ vertrieben wurden, flohen die meisten serbisch-orthodoxen Bischöfe und Priester schon zu Beginn des Krieges aus Gegenden, die unter kroatischer und bosnischer Kontrolle waren.[13]

Einen Wendepunkt in der Geschichte der Religion in Bosnien-Herzegowina stellt die Gründung eines Interreligiösen Rates im Jahr 1997 dar. Aufgabe dieses Rates ist es, eine authentische Basis für gegenseitige Wertschätzung, Kooperation und friedliches Zusammenleben in Bosnien-Herzegowina zu schaffen. Bei seinem Besuch in Sarajevo am 6. Juni 2015 betonte Papst Franziskus im Rahmen eines interreligiösen Treffens die Wichtigkeit des Dialogs. Der Papst ermutigte die Katholiken, mit allen ethnischen und religiösen Gruppen im Land solidarisch an der Schaffung eines dauerhaften Friedens zu arbeiten. Des Weiteren regte er an, dass der interreligiöse Dialog nicht den religiösen Oberhäuptern vorbehalten bleiben, sondern sich „so weit wie möglich auf alle Gläubigen erstrecken und die verschiedenen Sektoren der Zivilgesellschaft miteinbeziehen“ sollte.[14]

Im Gegensatz zu anderen ex-jugoslawischen Staaten hat Bosnien-Herzegowinas Parlament immer noch keine gesetzlichen Regelungen bezüglich der Eigentumsrestitution erlassen. Bis dato wurde nur in sehr geringem Umfang Eigentum an die Jüdische Gemeinschaft, die Serbisch-orthodoxe Kirche, die Katholische Kirche und die Islamische Gemeinschaft zurückgegeben.[15]

Vorkommnisse

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen und des oben beschriebenen mangelnden Fortschritts in der interreligiösen Verständigung haben sich diverse Vorkommnisse ereignet.

Im Mai 2017 hissten Unbekannte in dem von kroatischen Katholiken bewohnten Dorf Ljubače nahe Tuzla die Flagge der islamistischen Terrororganisation „Kaukasus-Emirat“. Der Vorfall erregte Angst und Unruhe unter den Dorfbewohnern. Nur wenige Wochen zuvor hatten unbekannte Täter ein Schulgebäude im Ort mit IS-freundlichen Parolen beschmiert.[16]

Während in der Hauptstadt Sarajevo Dutzende neue Moscheen errichtet wurden, ist bislang keine einzige Baugenehmigung für eine christliche Kirche erteilt worden. Die Behörden weigern sich ausserdem weiterhin, Hunderte enteignete Kirchengebäude zurückzugeben – trotz eines entsprechenden Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Nach einem 22 Jahre währenden Kampf mit den Kommunalbehörden haben Katholiken in Drvar im Südwesten des Landes immer noch keine Kirche oder einen Friedhof. Trotz zahlreicher Versprechen teilen die Behörden ihnen kein Grundstück für den Bau einer neuen Kirche zu. Der Gemeindepfarrer, Pater Davor Klečina, hat seinen Bischof, Msgr. Franjo Komarica, um Erlaubnis gebeten, eine Spendenkampagne für den Kauf eines geeigneten Stücks privaten Baulands ins Leben zu rufen. Derzeit feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste in einer Halle im Stadtzentrum. Die meisten Katholiken in Drvar stammen ursprünglich aus der Landesmitte und wurden während des Krieges vertrieben. Auch Kirchenfunktionäre in Banja Luka berichteten von der andauernden Weigerung der Kommunalbehörden, beschlagnahmtes katholisches Eigentum zurückzugeben – zumal die Serbisch-orthodoxe Kirche den Grossteil ihrer vormals enteigneten Liegenschaften zurückerhalten habe.[17]

Im Januar 2018 verurteilte das Amtsgericht in Kiseljak Miljenko Golub zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe, da er an einer Tankstelle eine Frau angegriffen hatte, nur weil sie einen Hidschab trug.[18]

Im Februar 2018 wurde Nedžad Latić, Chefredaktor der Online-Zeitung „The Bosnia Times“, von einer Gruppe junger Männer überfallen, die er als „Wahhabiten“ beschrieb. Latić gab an, die Männer hätten ihn überfallen, als er eine Moschee in Sarajevo verliess, nachdem er dort gebetet hatte. Der bosnische Journalistenverband rief Polizei und Justizorgane dazu auf, den Fall dringend zu untersuchen.[19]

Ebenfalls im Februar 2018 wies das Kantonsgericht in Travnik einen Berufungsantrag der Koedukationsschule Travnik zurück. Letztere hatte Berufung gegen eine Verfügung eingelegt, der zufolge das Schulgebäude an die Eigentümerin, die Erzdiözese Vrhbosna, zurückgegeben werden soll. Des Weiteren entschied das Gericht, dass die Schule für die Nutzung des Gebäudes in der Vergangenheit eine Gebühr von 270.368 KM (umgerechnet ca.159.000 CHF) zahlen muss. Dem Gerichtsurteil ging ein mehr als 15 Jahre langer Rechtsstreit voraus. Die Menschenrechtskammer von Bosnien und Herzegowina hatte bereits 2003 entschieden, dass das Eigentum an die Katholische Kirche zurückfallen müsse, doch wurde dies nie umgesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob das aktuelle Gerichtsurteil letztendlich vollstreckt wird.[20]

Im April 2018 verurteilte ein Amtsgericht in Livno sieben kroatische Staatsbürger zu einjährigen Bewährungsstrafen. Den Verurteilten wurden religiös und rassistisch motivierte Hassverbrechen sowie die mutwillige Beschädigung von religiösem und privatem Eigentum im Dorf Omerovići bei Tomislavgrad im Südwesten des Landes zur Last gelegt. Der Anklageschrift zufolge hatten die Täter am 15. August 2015 nach einem Trinkgelage in örtlichen Kneipen damit gedroht, die Dorfmoschee zu zerstören. Daraufhin seien sie ins Dorf gefahren, hätten eine Gasflasche vor der Moschee deponiert und seien, nachdem sie Drohungen gegen die Bewohner ausstiessen und diverse Privat-Fahrzeuge beschädigten, wieder von dannen gezogen.[21]

Perspektiven für die Religionsfreiheit

Bosnien-Herzegowina steht auch weiterhin vor gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen, die in absehbarer Zeit erhebliche Auswirkungen auf die Religionsfreiheit der Bürger haben werden. Hiervon sind alle Ethnien und Religionsgemeinschaften betroffen. Angesichts des offensichtlichen Mangels an politischer Handlungsbereitschaft ist es so gut wie ausgeschlossen, dass die Situation sich verbessern könnte oder das Land sich stärker integriert.

„Das Land steht auch weiterhin vor gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen, die in absehbarer Zeit erhebliche Auswirkungen auf die Religionsfreiheit der Bürger haben werden. Alle Ethnien und Religionsgemeinschaften sind davon betroffen.“

Endnoten / Quellen

[1] Föderales Amt für Statistik für die Entität der Föderation Bosnien und Herzegowina, ‘Endergebnisse der Volkszählung 2013’, http://fzs.ba/index.php/popis-stanovnistva/popis-stanovnistva-2013/konacni-rezultati-popisa-2013/ (abgerufen am 24. Februar 2018).

[2] ‘Gesetz über die Religionsfreiheit und die Rechtsstellung von Kirchen und Religionsgemeinschaften in Bosnien und Herzegowina’, Amtsblatt von BiH’, Nr. 5/04 http://www.mpr.gov.ba/biblioteka/zakoni/bs/ZAKON%20o%20slobodi%20vjere.pdf (abgerufen am 24. Februar 2018).

[3] Srna, ‘Dodik: Religionsunterricht in Sekundarschulen ab September’, Nezavisne novine, 7. April 2018, https://www.nezavisne.com/novosti/bih/Dodik-Vjeronauka-u-srednjim-skolama-od-nove-skolske-godine/472492 (abgerufen am 25. April 2018).

[4] Bureau Of Democracy, Human Rights, And Labor, ‘2016 Report on International Religious Freedom, Bosnia Herzegovina’, 15. August 2017 (abgerufen am 24. Februar 2018).

[5] S.H., ‘Strittige Artikel im Abkommen zwischen Islamischer Gemeinschaft und Staat’, 24. April 2018, Klix.ba, https://www.klix.ba/vijesti/bih/procitajte-sporne-clanove-ugovora-islamske-zajednice-i-drzave-omoguciti-ili-garantovati-prava/180423034 (abgerufen am 25. April 2018).

[6] Al Jazeera, ‘Otvorena Gazi Husrev-begova biblioteka’, Gazi-Husrev-Beg-Bibliothek wiedereröffnet, Al Jazeera, 15. Januar 2014, http://balkans.aljazeera.net/vijesti/otvorena-gazi-husrev-begova-biblioteka (abgerufen am 30. April 2018).

[7] Novi.ba, ‘Od završetka rata u BiH obnovljeno 1.175 džamija i mesdžida’, 1175 Moscheen seit Kriegsende wiederaufgebaut, NOVI, 19. April 2018, https://novi.ba/clanak/194255/14 (abgerufen am 25. April 2018).

[8] Alexey Toporov, ‘Wahhabi settlements and terrorism as the reality of “European Bosnia”’, EurAsia Daily, 30. Januar 2018, https://eadaily.com/en/news/2018/01/30/wahhabi-settlements-and-terrorism-as-the-reality-of-european-bosnia (abgerufen am 25. April 2018).

[9] Mark Urban, ‘Bosnia: The cradle of modern jihadism?’, BBC News, 2. Juli 2015, http://www.bbc.com/news/world-europe-33345618, (abgerufen am 30. April 2018).

[10] Boris Georgievski, ‘Could Balkan nations become the new hotbeds of Islamist extremism? ’, DW, 30. Mai 2017, http://www.dw.com/en/could-balkan-nations-become-the-new-hotbeds-of-islamist-extremism/a-39045256 (abgerufen am 25. April 2018).

[11] Murcadha O’Flaherty, ‘Catholics ‘fleeing Bosnia-Herzegovina’ over discrimination’, Catholic Herald, 4. Januar 2018, http://www.catholicherald.co.uk/news/2018/01/04/catholics-fleeing-bosnia-herzegovina-over-discrimination/ (abgerufen am 25. April 2018).

[12] Bljesak.info, ‘Komarica u Hrvatskoj: Hrvatima u BiH prijeti fizičko iskorjenjivanje’, Komarica in Kroatien: Kroaten in Bosnien-Herzegowina stehen vor der physischen Vernichtung, Bljesak, 27. April 2018, https://www.bljesak.info/vijesti/flash/komarica-u-hrvatskoj-o-hrvatskom-stanovnistvu-u-bih-nitko-ne-brine/234198 (abgerufen am 27. April 2018).

[13] Keith Doubt, ‘Scapegoating and the Simulation of Mechanical Solidarity in Former Yugoslavia: Ethnic Cleansing and the Serbian Orthodox Church’, Institute for Research of Genocide, Canada, 23. Juni 2012, http://instituteforgenocide.org/?p=3115 (abgerufen am 30. April 2018).

[14] Jonathan Luxmoore, ‘Bosnian church questions chances for peace unless rights are recognized’, Catholic News Service, 14. März 2016, http://catholicphilly.com/2016/03/news/world-news/bosnian-church-questions-chances-for-peace-unless-rights-are-recognized/ (abgerufen am 30. April 2018).

[15] Selma Boračić Mršo, ‘Vjerske zajednice u BiH još čekaju povrat imovine’, Religionsgemeinschaften warten immer noch auf Rückgabe ihres Eigentums, 25. Oktober 2010, Radio Slobodna Evropa, https://www.slobodnaevropa.org/a/bih_restitucija_vjerske_zajednice/2200817.html (abgerufen am 24. Februar 2018).

[16] RTL Vijesti, ‘Panika kod Tuzle: u hrvatskom selu postavljena zastava ISIS-a’, Panik in Tuzla: IS-Flagge in kroatischen Dorf gehisst, RTL Vijesti, 27. Mai 2017, https://vijesti.rtl.hr/novosti/svijet/2680021/panika-kod-tuzle-u-hrvatskom-selu-postavljena-zastava-isis-a/ (abgerufen am 24. Februar 2018).

[17] Bljesak.info, ‘Župa Drvar kupuje zemljište za crkvu’ , Pfarrgemeinde Drvar will Grundstück für den Bau einer neuen Kirche kaufen, Bljesak, 12. Januar 2018, https://www.bljesak.info/kultura/vjera/zupa-drvar-izgradnju-porusene-crkve-ce-pomoci-zupljani/224151, (abgerufen am 25. April 2018).

[18] A. Nuhanović, ‘Napadnute zbog hidžaba: Pijani Miljenko Golub u Kiseljaku nasrnuo na majku i kćerku’, Angegriffen wegen Hidschab: Miljenko Golub, betrunken, überfällt Mutter und Tochter, Avaz, 8. August 2017, http://avaz.ba/vijesti/teme/289231/napadnute-zbog-hidzaba-pijani-miljenko-golub-u-kiseljaku-nasrnuo-na-majku-i-kcerku (abgerufen am 24. Februar 2018).

[19] Oslobođenje, ‘Nedžad Latić tri puta napadnut ispred džamije: Radi se o vjerskoj mafiji, bio je to pokušaj ubistva’, Nedžad Latić wurde drei Mal vor der Moschee angegriffen. Hier geht es um eine religiöse Mafia. Es war ein Mordversuch, Oslobođenje, 21. Februar 2018, https://www.oslobodjenje.ba/vijesti/bih/nedzad-latic-tri-puta-napadnut-ispred-dzamije-radi-se-o-vjerskoj-mafiji-bio-je-to-pokusaj-ubistva (abgerufen am 24. Februar 2018).

[20] K. K., ‘Sud odbio žalbu Mješovite srednje škole Travnik’, Gericht weist Berufungsantrag der Koedukationsschule Travnik ab, Avaz, 2. Februar 2018, http://avaz.ba/kantoni/srednjobosanski-kanton/346449/sud-odbio-zalbu-mjesovite-srednje-skole-travnik-slijede-iseljenje-i-naknada-stete-od-270-000-maraka (abgerufen am 25. April 2018).

[21] Livno Online, ‘Vjerska mržnja razdor i netrpeljivost: Osmorica osuđena za napad na džamiju kod Tomislavgrada’, Religiöser Hass und Intoleranz: Acht Personen wegen Anschlag auf Moschee in Tomislavgrad verurteilt, Livno Online, 8. April 2018, http://www.livno-online.com/zupanija/26030-vjerska-mrznja-razdor-i-netrpeljivost-osmorica-osudena-za-napad-na-dzamiju-kod-tomislavgrada (abgerufen am 25. April 2018).

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