Religion

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Gesetzeslage zur Religionsfreiheit und deren faktische Anwendung

In der chilenischen Verfassung 1 wird erklärt, dass jede Person als freier Mensch geboren wird und die gleiche Menschenwürde sowie die gleichen Rechte geniesst. Der Staat erkennt die Familie als Fundament der Gesellschaft an und schützt Gruppen, durch die die Gesellschaft organisiert und strukturiert wird. In Artikel [1] der Verfassung heisst es, der Staat stehe im Dienste des Menschen und müsse jedem einzelnen zur grösstmöglichen geistlichen und materiellen Erfüllung verhelfen.

Die Verfassung sichert jeder Person Gewissensfreiheit, Glaubensfreiheit und das Recht auf freie Religionsausübung zu, soweit sie dadurch nicht gegen ethische Grundsätze, gegen den Anstand oder gegen die öffentliche Ordnung verstösst. Religiösen Organisationen ist es gestattet, Gotteshäuser zu errichten, soweit diese die Rechtsvorschriften in Bezug auf Gesundheitsschutz und Sicherheit erfüllen. Gemäss Artikel 19 (6) sind Gotteshäuser und andere Gebäude, die ausschliesslich der Glaubensausübung dienen, von der Steuer befreit.

Mehr als 2.000 anerkannte Glaubensgemeinschaften im Land geniessen den Schutz der
chilenischen Verfassung und entsprechender Gesetze. Jeder Glaubensgemeinschaft steht das Recht zu, die Anerkennung als gemeinnützige Organisation zu beantragen. Das Justizministerium muss einem Antrag grundsätzlich zustimmen, kann aber innerhalb von 90 Tagen Mängel beanstanden, wenn die rechtlichen Vorgaben nicht erfüllt werden. Der Antragsteller hat dann 60 Tage Zeit, Widerspruch einzulegen oder gegen die Beanstandung zu klagen. Eine einmal erteilte Zulassung als gemeinnützige Organisation kann nicht zurückgezogen werden. Jede anerkannte Glaubensgemeinschaft im Land hat das Recht, Schulen, Vereine und Organisationen zu gründen.

Des Weiteren ist im Gesetz Nr. 19.638 von 1999 über die Rechtsstellung von Kirchen und religiösen Organisationen festgelegt, dass niemand wegen seiner religiösen Überzeugungen diskriminiert werden darf. Gemäss dem Gesetz beinhalten die Religionsfreiheit und das Recht auf freie Religionsausübung auch das Recht, seinen frei gewählten Glauben durch individuelle oder gemeinschaftliche gottesdienstliche Handlungen privat oder öffentlich zu bekennen, religiöse Feste zu begehen oder religiöse Riten zu vollziehen, sowie das Recht, seinen Glauben abzulegen. Der Religionsunterricht ist Sache jeder einzelnen Person oder Organisation. [2] Das Gesetz Nr. 20.609 sieht darüber hinaus Massnahmen gegen willkürliche
Diskriminierung vor und untersagt jede Form von ungerechtfertigter Ausschliessung oder Beschränkung, die mit einer Aberkennung oder Einschränkung der Grundrechte
gleichzusetzen ist. Dies gilt insbesondere, wenn die Diskriminierung auf die ethnische Herkunft oder Religion zurückzuführen ist. Eine ungleiche Behandlung gilt jedoch als zumutbar, wenn andere legitime Grundrechte wie das Recht auf Gewissensfreiheit und das Recht auf freie Religionsausübung betroffen sind. [3] Die Gesetze des Landes müssen im Einklang mit der Verfassung stehen und insbesondere die Rechte und Pflichten gemäss Artikel 19 gewährleisten.

Alle Personen, die einen medizinischen Beruf ausüben, und auch Institutionen haben das Recht, die Vornahme von Abtreibungen aus Gewissensgründen abzulehnen. [4]

Vorkommnisse

Im Oktober 2016 machte die Politikerin der Kommunistischen Partei, Camila Vallejo, den Vorschlag, bei der Eröffnung der Sitzungen der Abgeordnetenkammer und ihrer
Kommissionen auf die Berufung auf Gott zu verzichten, um den säkularen Charakter des chilenischen Staates zu wahren. [5]

Im September 2017 nahmen die Präsidentin des Landes, Michelle Bachelet, mit anderen führenden Politikern an einem Dankgottesdienst teil, der von mehreren evangelischen Kirchengemeinden anlässlich des Unabhängigkeitstages gefeiert wurde. Während der Zeremonie übten einige Pfarrer harsche Kritik an der Präsidentin und den Gesetzesentwürfen zur Abtreibung und zur gleichgeschlechtlichen Ehe. Vor der Kirche wurde die Präsidentin von Demonstranten beleidigt. Die Regierung brachte ihr Missfallen über ein solches Verhalten zum Ausdruck, woraufhin ein evangelischer Bischof ankündigte, sich bei der Präsidentin schriftlich entschuldigen zu wollen. [6]

Im Juni 2017 gab der Interreligiöse Beirat des Nationalen Büros für Religiöse
Angelegenheiten (Oficina Nacional de Asuntos Religiosos, ONAR) einen Ethikkodex heraus, um eine Kultur des Friedens zu fördern. Die Anhänger aller Religionen und
Weltanschauungen sind zur Einhaltung des Codex aufgerufen. [7] Im September 2017 wurde mit Unterstützung des ONAR die Gesellschaft für den Interreligiösen Dialog zur Förderung der Menschlichen Entwicklung (Asociación de Diálogo Interreligioso para el Desarrollo Humano, ADIR) ins Leben gerufen. [8]

Im Berichtszeitraum 2016 bis 2018 wurde über einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung der Abtreibung in drei Fällen diskutiert: wenn Lebensgefahr für die werdende Mutter besteht, wenn für den Fötus keine Aussicht auf Lebensfähigkeit besteht und nach einer Vergewaltigung. Mehrere Kirchen haben sich gegen den Gesetzesentwurf ausgesprochen. Im September 2017 wurde das Gesetz schliesslich verabschiedet. Es räumt Ärzten und anderen medizinischen Fachkräften das Recht ein, die Durchführung einer Abtreibung aus Gewissensgründen abzulehnen. Nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts muss dieses Recht auch Institutionen gewährt werden. [9] Das entsprechende Änderungsprotokoll wurde im Januar 2018 verabschiedet. Institutionen, die im Rahmen des staatlichen Gesundheitswesens Verträge über die gynäkologische Versorgung und Entbindungen abgeschlossen haben, sind von dieser Regelung jedoch ausgeschlossen. Zwei kirchliche Krankenhäuser legten gegen das Änderungsprotokoll Beschwerde ein. Im März wurde dann von der neuen Regierung ein neues Protokoll verabschiedet und das vorherige ausser Kraft
gesetzt. Doch eine staatliche Aufsichtsbehörde befand, dass weder das eine noch das andere Protokoll dem geltenden Recht entspricht. [10]

Im Berichtszeitraum wurden der Gedenktag des Heiligen Laurentius und die Tage des
Besuchs von Papst Franziskus zu religiösen Feiertagen erklärt. [11]

Papst Franziskus war im Januar 2018 nach Chile gereist. Das Ereignis wurde von einem Skandal um sexuellen Missbrauch in der Kirche überschattet, was sich in der Anzahl der Gottesdienstteilnehmer niederschlug. [12] Während des Besuchs wurde am Stadtrand von Iquique ein zehn Meter hohes Kreuz errichtet, das heute noch an den Papstbesuch erinnert. [13]

In der Region Araucanía gab es immer wieder Anschläge auf Kirchen. So drangen im Juni 2016 während eines Gottesdienstes Bewaffnete in eine evangelische Kirche auf dem Land ein und zündeten sie an. Im April 2018 wurden zwei der Täter zu zehn Jahren Haft verurteilt. [14] Im September 2017 setzten Unbekannte drei Kirchen in verschiedenen Gemeinden der Volksgruppe der Mapuche in Brand. [15] Vor und nach dem Besuch von Papst Franziskus kam es ebenfalls zu einer Reihe von Anschlägen, die sich hauptsächlich gegen katholische Gotteshäuser richteten. Vier Brandanschläge wurden in der Hauptstadt und sieben weitere in
der Region Araucanía verzeichnet, wo sechs katholische Kirchen und eine evangelisches Gotteshaus zerstört wurden. In einigen Fällen wurden Flugblätter gegen den Papstbesuch gefunden. Die Vorfälle werden mit der indigenen Volksgruppe der Mapuche in Zusammenhang gebracht, die ihre Landansprüche durchsetzen will. [16] Die chilenische Präsidentin Bachelet verurteilte die Taten. [17]

Im Stadtzentrum von Santiago kam es im Juni 2016 zu einem Angriff auf ein Gotteshaus. Vermummte stürmten in die Kirche, entwendeten ein Bildnis des gekreuzigten Jesus und zerstörten es auf der Strasse. [18] Im September 2017 wurde ein Jugendlicher wegen Beschädigung eines nationalen Denkmals und Schändung von Heiligtümern verurteilt. [19] Im Juli 2016 wurden zwei Bilder der Aussenfassade der Kathedrale von Melipilla geschändet, und im Januar 2018 drangen Bewaffnete in ein Schönstattkapellchen ein, wo sie Ordensfrauen
bedrohten und die Krone der Jungfrau Maria stahlen. [20]

Im Berichtszeitraum wurden traditionelle religiöse Feste gefeiert, wie die Fiesta de la Tirana, die von christlichen und naturreligiösen Einflüssen geprägt ist, [21] und die Wallfahrt zur Jungfrau von Lo Vásquez, die im Dezember einen Polizeieinsatz und Strassenabsperrungen erforderlich machte. Die Wallfahrtskapelle liegt an einer Fernstrasse auf halber Strecke zwischen Santiago und Valparaíso. [22]

Im Mai 2018 wies das Berufungsgericht in Temuco eine Klage des inhaftierten Schamanen der Mapuche, Celestino Córdova, gegen die chilenische Gendarmerie zurück. Diese hatte es abgelehnt, ihm für die Teilnahme an religiösen Zeremonien Freigang zu gewähren. [23]

Im Mai 2018 wurde bekannt, dass ein Gesetzesentwurf zur Vorlage im Kongress vorbereitet wird. Das neue Gesetz soll Priester zur Meldung von Straftaten verpflichten, von denen sie Kenntnis erlangen. [24]

Perspektiven für die Religionsfreiheit

In diesem Berichtszeitraum haben sich die Anschläge auf Kirchen fortgesetzt. In der zentralen Region standen sie offensichtlich mit der Kritik an der Katholischen Kirche im Zusammenhang. In der Region Araucanía geht es wohl eher um Landkonflikte mit der Volksgruppe der Mapuche. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass extremistische Gruppen inzwischen die Landkonflikte für sich vereinnahmt haben und die Situation ausnutzen, um das Land zu destabilisieren. Die meisten Mapuche sind Christen, die selbst von den Anschlägen betroffen sind. Es wurden auch andere gewalttätige und gewaltlose Zwischenfälle im Zusammenhang mit religiösen Angelegenheiten bekannt, die nichts mit der Sache der Mapuche zu tun hatten. Das lässt auf ein Klima der Intoleranz auf Seiten der Gläubigen und der Nichtgläubigen schliessen. Gewalttäter wurden von der Polizei verfolgt und von den Gerichten verurteilt.

Doch es gibt auch hoffnungsvolle Zeichen, was die religiöse Toleranz betrifft. Traditionelle religiöse Feiern und Volksfeste prägen nach wie vor das öffentliche Leben. Die Gesellschaft für den Interreligiösen Dialog zur Förderung der Menschlichen Entwicklung (Associación de Diálogo Interreligioso para el Desarrollo Humano) wurde mit staatlicher Unterstützung ins Leben gerufen. Die Angriffe auf Kirchen halten zwar an, konzentrieren sich aber im Wesentlichen auf eine einzelne Region und stehen dem allgemeinen Klima des Respekts und des friedvollen Miteinanders der Religionen in Chile entgegen. Der Staat steht weiterhin vor
der Herausforderung, den Anschlägen auf Gotteshäuser und andere religiöse Einrichtungen ein Ende zu bereiten und damit die Religionsfreiheit landesweit zu gewährleisten.

„Die Angriffe auf Kirchen halten zwar an, konzentrieren sich aber im Wesentlichen auf eine einzelne Region und stehen dem allgemeinen Klima des Respekts und des
friedvollen Miteinanders der Religionen in Chile entgegen. Der Staat steht weiterhin vor der Herausforderung, den Anschlägen auf Gotteshäuser und andere religiöse Einrichtungen ein Ende zu bereiten.“

Endnoten / Quellen

[1] Verfassung von Chile von 1980 in der Fassung von 2015 (englische Fassung), constituteproject.org, https://www.constituteproject.org/constitution/Chile_2015.pdf?lang=en (abgerufen am 1. Juli 2018).

[2] Ley Nº19.638 que establece normas sobre la constitución jurídica de las iglesias y organizaciones religiosas, República de Chile, Artikel 1, 2, 3, 6, 7 und 20, https://www. Leychile.cl/Navegar?idNorma=145268&buscar=19638 (abgerufen am 17. Mai 2018).

[3] Ley Nº 20.609 que establece medidas contra la discriminación, República de Chile, Artikel 2, https://www. Leychile.cl/Navegar?idNorma=1042092&buscar=20609 (abgerufen am 17. Mai 2018).

[4] Ley Nº 21.030 que regula la despenalización de la interrupción voluntaria del embarazo en tres causales, República de Chile, Artikel 1, Nr. 3, https://www. Leychile.cl/Navegar?idNorma=1108237&buscar=21030 (abgerufen am 17. Mai 2018).

[5] „Proyecto de acuerdo que ‚Modifica el Reglamento de la Cámara de Diputados, para suprimir la invocación a Dios en la apertura de sesiones de Sala y comisiones‘“, Centro UC Derecho y Religión, Oktober 2016. http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-juridico/2016/985-boletin-juridico-octubre-2016/file (abgerufen am 18. März 2018).

[6] „Te Deum evangélico: Ceremonia estará centrada en proyecto de matrimonio igualitario y Ley de Aborto“, T13, 10. September 2017, http://www.t13.cl/noticia/nacional/te-deum-evangelico-ceremonia-estara-centrada-proyecto-matrimonio-igualitario-y- Ley-aborto (abgerufen am 18. März 2018); M. C. Romero y J. Peña, „Bachelet en Tedeum Evangélico:
Expertos analizan reacción de la Presidenta por tensa ceremonia“, emol.com, 11. September 2017, http://www.emol.com/noticias/Nacional/2017/09/11/874829/Bachelet-en-Te-Deum-Evangelico-Expertos-analizan-reaccion-de-la-Presidenta-ante-tensa-ceremonia.html (abgerufen am 22. Mai 2018); „Obispo evangélico anuncia que enviará carta de desagravio a Bachelet tras Te Deum“, T13, 11. September 2017, http://www.t13.cl/noticia/nacional/obispo-evangelico-
anuncia-enviara-carta-desagravio-bachelet-te-deum (abgerufen am 18. März 2018).

[7] Oficina Nacional de Asuntos Religiosos, „Código de Ética para el diálogo en la convivencia democrática“, 1ª edición 2017, Onar.cl, http://www.onar.gob.cl/ce.pdf (abgerufen am 11. Juni 2018).

[8] „Lanzamiento de ADIR marca hito histórico de diálogo interreligioso en Chile“, September 2017, adir.cl, http://www.adir.cl/2018/05/17/lanzamiento-de-adir-marca-hito-historico-de-dialogo-interreligioso-en-chile/ (abgerufen am 1. Juli 2018).

[9] P. Valenzuela y N. Guzmán, „Iglesias Evangélicas reiteran rechazo al aborto y piden recuperar confianza en instituciones“, Economía y Negocios on line, 14. September 2015, http://www.economiaynegocios.cl/noticias/noticias.asp?id=183138 (abgerufen am 23. Mai 2018); Comité Permanente de la Conferencia Episcopal de Chile, Observaciones al ‘Proyecto de Ley que despenaliza la interrupción voluntaria del embarazo en tres causales, 14. August 2017, iglesia.cl, http://www.iglesia.cl/documentos_sac/14082017_734pm_59922569e0a65.pdf (abgerufen am 23. Mai 2018); „Sentencia del Tribunal Constitucional que aprueba el proyecto de Ley de despenalización voluntario del embarazo en tres causales y rechaza requerimiento de inconstitucionalidad presentado por un grupo de Senadores (extracto)“, Boletín Jurídico del
Observatorio de libertad religiosa de América Latina y El Caribe, August 2017, pp. 34-45,
http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-juridico/2017-1/1163-boletin-juridico-agosto-2017/file (abgerufen am 23. Mai 2018); Ley Nº21.030 que regula la despenalización de la interrupción voluntaria del embarazo en tres causales (Chile), https://www. Leychile.cl/Navegar?idNorma=1108237&buscar=21030 (abgerufen am 23. Mai 2018).

[10] „A. Protocolo para la manifestación de objeción de conciencia personal y para la objeción de conciencia invocada por instituciones en el marco de lo dispuesto en el artículo 119 ter del Código Sanitario“, Boletín Jurídico del Observatorio de libertad religiosa de América Latina y El Caribe, Januar 2018, pp. 29-40, http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-
juridico/2018-1/1251-boletin-juridico-enero-2018/file (abgerufen am 23. Mai 2018); „A. Recurso de Protección presentado por la Pontificia Universidad Católica de Chile contra el Ministerio de Salud…“, pp. 42-46, „C. Recurso de Protección presentado por la Clínica Alemana de Osorno contra el Ministerio de Salud…“, pp. 53-58, „E. Norma Técnica Nacional de ‘Acompañamiento y atención integral a la mujer que se encuentra en alguna de las tres causales que regula la Ley 21.030’ del Ministerio de Salud (extracto)“, pp. 65-69, F. Nuevo „Protocolo para la manifestación de objeción de conciencia según lo dispuesto en el artículo 119 ter del Código Sanitario’ que deja sin efecto el Protocolo aprobado el 22 de enero de 2018 (Resolución nº61 exenta)“, pp. 70-78, in Boletín Jurídico del Observatorio de libertad religiosa de América Latina y El Caribe, Februar-März 2018, http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-juridico/2018-1/1275-boletin-juridico-febrero- marzo-2018/file (abgerufen am 23. Mai 2018); I. Caro, P. Catena y C. Aninat, 17 th „Contraloría anula protocolo de objeción de conciencia por aborto“, 9. Mai 2018, http://www.latercera.com/nacional/noticia/contraloria-anula-protocolo-objecion- conciencia-aborto/159245/ (abgerufen am 1. Juli 2018).

[11] Ley Nº 21.051, República de Chile, artículo único, https://www. Leychile.cl/Navegar?idNorma=1112117&buscar=21051 (abgerufen am 30. Mai 2018); Ley Nº21.065, República de Chile, artículo único, https://www.Leychile.cl/Navegar?idNorma=1113434&buscar=21065 (abgerufen am 30. Mai 2018).

[12] P. Wächter, „Chile: el viaje que complicó al Papa Francisco“, t13.clSemanal,
http://www.t13.cl/noticia/mundo/semanal/chile-viaje-complico-al-papa-francisco (abgerufen am 31. Mai 2018); „¡Hasta luego Francisco! Así fue la visita del Papa por Chile“, Francisco en Chile.cl, 2018, https://www.franciscoenchile.cl/papa-visita-chile-final (abgerufen am 31. Mai 2018).

[13] „Con una cruz de 10 metros recibirán al Pontífice en Iquique“, El Mercurio, 16. Januar 2018,
http://impresa.elmercurio.com/Pages/NewsDetail.aspx?dt=2018-01 16&PaginaId=4&bodyid=3 (abgerufen am 17. Januar
2018).

[14] A. González, „Incendian templo evangélico tras desalojarlo a balazos en Padre Las Casas“, 9. Juni 2016, Biobio Chile, https://www.biobiochile.cl/noticias/nacional/policial/2016/06/09/incendian-templo-evangelico-tras-desalojarlo-a-balazos-en-padre-las-casas.shtml?fb_comment_id=965533290181889_965548720180346#f306db20945f634 (abgerufen am 6. Juni 2018); C/Alfredo Herlado Tralcal Coche y otros, R.U.C: 1600553093-1, R.I.T: 004/2018, Tribunal oral en Lo Penal de
Temuco, 27. April 2018, Boletín Jurídico del Observatorio de libertad religiosa de América Latina y El Caribe, April 2018, pp. 34-40 (extracto), http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-juridico/2018-1/1282-boletin-juridico-abril-2018/file (abgerufen am 6. Juni 2018).

[15] „Queman tres iglesias en nuevos ataques en La Araucanía“, t13.cl, 20. September 2017,
http://www.t13.cl/noticia/nacional/queman-tres-iglesias-nuevos-ataques-araucania (abgerufen am 6. Juni 2018).

[16] „Grupo ataca tres iglesias durante la madrugada a días de la visita del Papa a Chile“, t13.cl, 12. Januar 2018, http://www.t13.cl/noticia/nacional/grupo-ataca-tres-iglesias-madrugada-dias-visita-del-papa-chile (abgerufen am 31. Mai 2018); F. Delgado, „Iglesia de Puente Alto sufrió ataque incendiario durante la madrugada“, Biobio Chile, 16. Januar 2018, https://www.biobiochile.cl/noticias/nacional/region-metropolitana/2018/01/16/iglesia-de-puente-alto-sufrio-ataque- incendiario-durante-la-madrugada.shtml (abgerufen am 31. Mai 2018); V. Fuentes, S. Henríquez y V. Vega, „En medio del despliegue de 4.100 policías queman tres iglesias y una escuela en la IX Región“, 17. Januar 2018, http://impresa.elmercurio.com/Pages/NewsDetail.aspx?dt=2018-01-17&dtB=17-01-
2018%200:00:00&PaginaId=7&bodyid=3 (abgerufen am 17. Januar 2018).

[17] J.M. Wilson, „Bachelet pide vivir visita en ‘clima de respeto’“, La Segunda, 13. Januar 2018,
http://impresa.lasegunda.com/2018/01/13/A/TP3ABLT3 (abgerufen am 31. Mai 2018).

[18] „Encapuchados roban y destruyen un Cristo de la Iglesia de la Gratitud Nacional“, T13, 9. Juni 2016, http://www.t13.cl/noticia/nacional/encapuchados-provocan-desmanes-iglesia-gratitud-nacional (abgerufen am 18. März 2018).

[19] „Sentencian a joven que destrozó imagen de Cristo de emblemática iglesia en Chile“, Aciprensa, 21. September 2017, https://www.aciprensa.com/noticias/multan-a-joven-que-destrozo-imagen-de-cristo-de-emblematica-iglesia-en-chile-42860 (abgerufen am 17. Mai 2018).

[20] „Comunicado del Obispo de Melipilla ante la profanación de imágenes religiosas en la Catedral“, Boletín Jurídico del Observatorio de libertad religiosa de América Latina y El Caribe, Juli 2016, pp. 34-35, http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-juridico/2016/973-boletin-juridico-julio-2016/file (abgerufen am 11. Juni 2018); T. Cerna y N. Espinoza, „Asaltan Santuario Nacional de Schoenstatt y roban histórica corona de la Virgen“, El Mercurio, 19. Januar 2018, http://impresa.elmercurio.com/Pages/NewsDetail.aspx?dt=19-01- 2018%200:00:00&NewsID=544602&dtB=19-01 2018%200:00:00&BodyID=3&PaginaId=13 (abgerufen am 19. Januar 2019)

[21] „Fiesta de la Tirana“, http://fiestadelatirana.cl/ (abgerufen am 7. Juni 2018).

[22] Santuario Purísima de lo Vásquez, http://www.santuariolovasquez.cl/ (abgerufen am 31. Mai 2018); „Peregrinación a Lo Vásquez: dos drones se suman a la vigilancia de Carabineros“, 6. Dezember 2017, t13.cl, http://www.t13.cl/noticia/nacional/Plan-de-contingencia-peregrinacion-a-Lo-Vasquez (abgerufen am 31. Mai 2018).

[23] „Sentencia de la Corte de Apelaciones de Temuco que rechiza el recurso de amparo presentado por el machi Celestino Córdova –actualmente condenado a presidio-, contra Gendarmería por negarle el permiso a salir para participar en ceremonia religiosa (extracto)“, Boletín Jurídico del Observatorio de libertad religiosa de América Latina y El Caribe, Mai 2018, pp. 37-49, http://derechoyreligion.uc.cl/es/docman/boletin-juridico/2018-1/1288-boletin-juridico-mayo-2018/file (abgerufen 6. Juni 2018).

[24] „Buscan que sacerdotes estén obligados a denunciar los delitos de los cuales tomen conocimiento“, 29. Mai 2018, CNN Chile, tp://www.cnnchile.com/noticia/2018/05/29/buscan-que-sacerdotes-esten-obligados-denunciar-los-delitos-de-los-cuales-tomenht (abgerufen am 6. Juni 2018).

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